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Erg.-Bd. (1884)
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Granatum. Grindelia.

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Württ, Med. - Corr. - Bl. einige beachtenswerte Angaben mit, unter anderen dieAuslassungen Werner's (Markgröningen) in Beziehung zu dem JANSSEN'schenBandwurmmittel (Extract. cort. rad. Granat.). Derselbe äussert sich darüber infolgender Weise:

In seinem dem Mittel beigegebenen Prospect sagt Janssen, dass viele Ver-suche über Bandwurmmittel ihn zur Ueberzeugung gebracht hätten, dass nur dieirische, nicht getrocknete Granatwurzelrinde von wenigstens 10 Jahre alten Granat-bäumen ein sicheres Mittel sei; in 100 Fällen spricht er von 99 günstigen Re-sultaten. Die Schwierigkeit liege nur in der Beschaffung der frischen Wurzel-rmde, da für die kleinste Quantität ein werthvoller Baum gefällt werden müsse.Janssen stellt nun ein Extract aus der frischen Wurzelrinde in der Art her,dass die ursprünglichen Bestandteile darin enthalten seien. Da aber auch diesesExtract nach längerer Zeit durch Einwirkung der Luft an Wirkung cinbüsse,bereite er aus dem frisch abgedampften Extract sofort Pillen, welche versilbert,s,c h Jahre hindurch unverändert erhalten und von ausgezeichnet sicherer Wirkung seinSollen. Die Gebrauchsanweisung ist folgende: Nachdem am Tage vorher salzige"Peisen mit Knoblauch gegessen worden sind, werden fünf Pillen nüchtern ge-nommen, welche meistens genügend sind. Ist der Abgang nicht vollständig er-to 'gt, so werden noch 5 Pillen Mittags und 5 Pillen Abends genommen. Willm an die etwa lästige Vorkur ganz vermeiden, so bereitet man mit italienischem^ u rbissamen eine Emulsion (5060g auf 0,5 Liter Wasser), wovon man denHerten Theil Abends, den Rest dagegen am folgenden Tage zwischen dem Ein-nehmen der Pillen trinkt. Schwächliche Personen und Kinder nehmen 5 Pillenim Laufe des Tages, alle 2 Stunden eine, und wird dieses im Bedürfnissfallz wei Tage lang wiederholt. Das von Janssen in Florenz empfohlene Extr. Gra-ati scheint mir weiterer Versuche werth zu sein; dasselbe ist von nachhaltigerirkung gewesen in einem meiner Fälle, bei welchem vier Monate vorher das«ractuni Filicis nichts gefruchtet hatte. Die Pillen sind leichter zu nehmen. nicht thourer als das pure, und ziemlich wohlfeiler als das in Gallertkapselnei ngehüllte Extractum Filicis maris."

Methodus tacnifnga FtjEisciimann.Fieischmann's Bandwurmkur bei Kindern.

Mtracti Granati corticis radicis

^xtracti Filicis maris aetheroi ana 2,5M tv 0rtlC18 radicis Granati q.«. Hant pilulae quadraginta (40), Sac-onaro obducendae.

AUr Vertreibung dos Bandwurmes beijvmeiern bedarf es keiner Vorbereitungs-7» tP'" 18 Kincl orh;n t eine Schale Milch'«m frühstück und eine Stunde später7i, t 10 Stück der Pillen, welche tiber-=,l er * besser genommen werden. Zwi-rnen der Zeit des Pillennehmeng, nament-

lich bei eintretender TJebelkeit, giebt manlauwarme Getränke, Thee, Limonade.Wird eine Dosis erbrochen, so giebt mandie übrigen Pillen nach Verlauf einerhalben Stunde. Vier Stunden darauf er-hält das Kind 10,0 15,0 Ricinusöl mitFleischbrühe und dann folgende Mixtur:

ly Extracti Granati corticis radicis (velExtracti Filicis maris aetherei) 2,5Olei Ricini

Mucilaginis Gummi Arabici ana 10,0Aquae Menthae piperitae 30,0.

M. Fiat emulsio.

D. S. Die Hälfte auf einmal zu nehmen.

Grindelia.

Grindelia robusta, G. squarrosa Dunae, zwei Compositen, der Ordnung«er Asfceroideen angehörend, im südlichen Nord-Amerika und im nördlichen Süd-A «>erika einheimisch.