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Erg.-Bd. (1884)
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Gossypium. Wasserdichtes Gewebe.

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Wasserdichtmachnng der Gewebe, wasserdichte Stoffe. Gewebe und Stoffe wasser-dicht zu machen, hat man eine Menge Anweisungen gegeben. Einige derselbensind auch schon im Handbuche und diesem Ergänzungsbande angeführt. Hiermöge eine kurze Uebersicht folgen:

1) Gewebe und Stoffe werden mit Alaunlösung getränkt und dann durch

eine dünne Seifenlösung gezogen (Girardin, Bidard). 2) Tränken mit

Aluminiumacetatlösung und Trocknen. 3) Durchtränken mit einer 50° C.

barmen Mischung, welche unter Kochung aus 1000 Th. Gelatine, 1000 Th.

neutraler Natron-Talgseife, 150 Th. Alaun und 35000 Th. Wasser dargestellt ist

IMürmann, Krakowizer). Diese Methode verdient keine Empfehlung. 3)

durchtränken der trocknen Stoffe mit benzoliger Paraffinlösung und massiges

Auspressen. Diese von Stenhouse, Fortier u. A. empfohlene Methode ist

w °nl die einfachste und beste, sobald dem Paraffin circa 5 Proc. Vaseline

^gesetzt werden. 4) Durchtränken mit einer boraxhaltigen Caselnlösung

uer m ;t jf a tronwassergla8 und dann ein Bad in Tanninlösung oder

A luminiumacetatlösung. 5) Vergl. Alumina ole'inica 6) Tränkung

J^nt einer Lösung ausgetrockneter Alaunerdeseife in Terpenthinöl (Puscher).

Z) Für Leder ist eine Mischung aus 100 Th. Leinöl, 7 Th. Wachs, 5 Th.

ttar z und 10 Th. Terpenthin empfohlen. 8) Für Papier, Gewebe etc.

er gl- wasserdichter Gummilack (S. 2) und unter Gelatina. 9) Papier wird

rc n Befeuchten mit ammoniakalischer Kupferlösung wasserdicht.

f» r ^ ewe he iinflammabel, nicht Flamme fangend zu machen, Flamnicnschutzmittel

r Gewebe, Holz etc. 1) Vergl. Feuerschutzstärke, apyrische Stärke,

^TEBA'sches Salz, Handbuch I, S. 336, 403. 2) Für Holz Tränkung mit

asserglag und anderen flüssigen Silicaten (Fuchs). 3) Für Gewebe Trän-

,~ n S mit einer Lösung aus Salmiak, Ammoniumphosphat und Borax

I .. y "Ltjssac). 4) Tränkung des Gewebes oder Mischung der Stärke mit einer

.^sung von 6 Th. Alaun, 6 Th. Ammoniumsulfat und 3 Th. Borsäure

a*« , '^ ü - Wasser, welcher heissen Lösung 2 Th. Gelatine und 1 Th.

Stilf zugcsetzt sm( * (Breza). 5) Eine lOproc. Lösung des Ammonium-

f^ 8 fUr gewöhnliche Gewebe, eine Natri um wo lfr am iat enthaltende Stärke

^r temeres Gewebe (Versmann und OPPENHEIM). 6) Stärke für weisse Ge-

e e wird vermischt mit feinem Pulvergemisch aus Gyps, Schwerspath,

ntersalz, Borax und Salmiak ana 10 Th., Magnesia 2 Th. Auf einen

/heil Stärk. " ~ "

Gewebe

e sind drei Thoile dieses Pulvers zu nehmen. Feineres und lockeresist vor dem Stärken noch mit einer dünnen Boraxlösung (5-proc.) zusein 6n ^i ^' ese Methode ist eine billige, nur muss der Gyps sehr fein gepulvertdav U ^ ar y* ; sulfat als Blanc fix in Anwendung kommen. Das Gewebe wird

nicht

,+ D .. nUr .unbedeutend angegriffen. Wenn auch das feinste Gewebe dadurch

lud 1 UnYer k renn b' c h gemacht wird, so ist es doch gehindert, leicht Feuer zu fangenStärl- eic}l * aufzuflammen (Hager). 7) Die Tränkung oder die Versetzung derdurch 6 w'* ^leisilicat, oder das Tränken mit Bloiacetat und dann DurchziehenWasserglaslösung (Abel) ist aus Gesundheitsrücksichten nicht zu empfehlen.Bo ET SS,,aUmwolle ( IIandb - n > s - 36 )- Eine verbesserte Bereitung ist von R.nur I GEK ange Seben. Man soll die dem Säuregemisch entnommene BaumwolleTag ° näcnlicn durch Drucken von der Säure etwas befreien und dann einigee a n der Luft liegen lassen, ehe man sie mit Wasser auswäscht.

säu ^ c ^' ren der Gewebe besteht in einer Imprägnirung derselben mit Salicyl-etc re - ß eim Wollengewebe geschieht es beim Fetten, bei Leinen, Baumwollen-half be durcn Beimischen von Salicylsäure zur Appreturmasse, wobei eisen-8t w Mat ® rialien zu meiden sind. Das Salicyliren soll die Bildung von Moder-,0c K-, Schimmelflecken verhindern (v. Heyden).