Gossypium. Wasserdichtes Gewebe.
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Wasserdichtmachnng der Gewebe, wasserdichte Stoffe. Gewebe und Stoffe wasser-dicht zu machen, hat man eine Menge Anweisungen gegeben. Einige derselbensind auch schon im Handbuche und diesem Ergänzungsbande angeführt. Hiermöge eine kurze Uebersicht folgen:
1) Gewebe und Stoffe werden mit Alaunlösung getränkt und dann durch
eine dünne Seifenlösung gezogen (Girardin, Bidard). — 2) Tränken mit
Aluminiumacetatlösung und Trocknen. — 3) Durchtränken mit einer 50° C.
barmen Mischung, welche unter Kochung aus 1000 Th. Gelatine, 1000 Th.
neutraler Natron-Talgseife, 150 Th. Alaun und 35000 Th. Wasser dargestellt ist
IMürmann, Krakowizer). Diese Methode verdient keine Empfehlung. — 3)
durchtränken der trocknen Stoffe mit benzoliger Paraffinlösung und massiges
Auspressen. Diese von Stenhouse, Fortier u. A. empfohlene Methode ist
w °nl die einfachste und beste, sobald dem Paraffin circa 5 Proc. Vaseline
^gesetzt werden. — 4) Durchtränken mit einer boraxhaltigen Caselnlösung
uer m ;t jf a tronwassergla8 und dann ein Bad in Tanninlösung oder
A luminiumacetatlösung. — 5) Vergl. Alumina ole'inica — 6) Tränkung
J^nt einer Lösung ausgetrockneter Alaunerdeseife in Terpenthinöl (Puscher). —
Z) Für Leder ist eine Mischung aus 100 Th. Leinöl, 7 Th. Wachs, 5 Th.
ttar z und 10 Th. Terpenthin empfohlen. — 8) Für Papier, Gewebe etc.
er gl- wasserdichter Gummilack (S. 2) und unter Gelatina. — 9) Papier wird
rc n Befeuchten mit ammoniakalischer Kupferlösung wasserdicht.
f» r ^ ewe he iinflammabel, nicht Flamme fangend zu machen, Flamnicnschutzmittel
r Gewebe, Holz etc. 1) Vergl. Feuerschutzstärke, apyrische Stärke,
^TEBA'sches Salz, Handbuch I, S. 336, 403. — 2) Für Holz Tränkung mit
asserglag und anderen flüssigen Silicaten (Fuchs). — 3) Für Gewebe Trän-
,~ n S mit einer Lösung aus Salmiak, Ammoniumphosphat und Borax
I .. y "Ltjssac). — 4) Tränkung des Gewebes oder Mischung der Stärke mit einer
.^sung von 6 Th. Alaun, 6 Th. Ammoniumsulfat und 3 Th. Borsäure
a*« , '^ ü - Wasser, welcher heissen Lösung 2 Th. Gelatine und 1 Th.
Stilf zugcsetzt sm( * (Breza). — 5) Eine lOproc. Lösung des Ammonium-
fü f^ 8 fUr gewöhnliche Gewebe, eine Natri um wo lfr am iat enthaltende Stärke
^r temeres Gewebe (Versmann und OPPENHEIM). — 6) Stärke für weisse Ge-
e e wird vermischt mit feinem Pulvergemisch aus Gyps, Schwerspath,
ntersalz, Borax und Salmiak ana 10 Th., Magnesia 2 Th. Auf einen
/heil Stärk. ■ " ~ "
Gewebe
e sind drei Thoile dieses Pulvers zu nehmen. Feineres und lockeresist vor dem Stärken noch mit einer dünnen Boraxlösung (5-proc.) zusein 6n ^i ^' ese Methode ist eine billige, nur muss der Gyps sehr fein gepulvertdav U ^ ar y* ; sulfat als Blanc fix in Anwendung kommen. Das Gewebe wird
nicht
,+ D .. nUr .unbedeutend angegriffen. Wenn auch das feinste Gewebe dadurch
lud 1 UnYer k renn b' c h gemacht wird, so ist es doch gehindert, leicht Feuer zu fangenStärl- eic}l * aufzuflammen (Hager). — 7) Die Tränkung oder die Versetzung derdurch 6 w'* ^leisilicat, oder das Tränken mit Bloiacetat und dann DurchziehenWasserglaslösung (Abel) ist aus Gesundheitsrücksichten nicht zu empfehlen.Bo ET SS,,aUmwolle ( IIandb - n > s - 36 )- Eine verbesserte Bereitung ist von R.nur I GEK ange Seben. Man soll die dem Säuregemisch entnommene BaumwolleTag ° näcnlicn durch Drucken von der Säure etwas befreien und dann einigee a n der Luft liegen lassen, ehe man sie mit Wasser auswäscht.
säu ^ c ^' ren der Gewebe besteht in einer Imprägnirung derselben mit Salicyl-etc re - ß eim Wollengewebe geschieht es beim Fetten, bei Leinen, Baumwollen-half be durcn Beimischen von Salicylsäure zur Appreturmasse, wobei eisen-8t w Mat ® rialien zu meiden sind. Das Salicyliren soll die Bildung von Moder-,0c K-, Schimmelflecken verhindern (v. Heyden).