Gossypium. Karbolspray. Katgut.
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Baumwollenschwamm, Saugbaumwolle (Absorbcnt Cotton) ist ein dickes lockeresGewebe, welches die Dienste des Schwammes leistet, diesen ersetzt, aber bedeu-tend billiger zu beschaffen ist. Er ist besonders geeignet für gynäkologischeVerhältnisse. (Bezugsquelle Dance Beothees & White, New-York, 58 MaidenLane.)
Listee's antiscptischcr Verband bezweckt die Abhaltung der Träger fäulniss-erregender Stoffe von der Wunde. Dies wird erreicht durch Reinigung der um-gebenden Luft von diesen Trägern und die Verhinderung des Zutrittes der nichtgereinigten Luft zu der Wunde. Die Desinfection der Wunde und der Luft, sowie der Verbandstücke geschieht mittelst einer wässrigen schwachen oder 2,5-Proe. und einer solchen starken oder öproc. Karbolsäurelösung. Zu dem"erbande gehören:
Ballen, antiseptische, bestehen aus Salicylwatte oder Salicyldschute, vonan tiseptischer Gaze umhüllt, und werden statt Schwamm angewendet.
Drainröhren, Kautschukröhren von verschiedener Weite werden zur Ab-leitung der Wundsecrete gebraucht.
Gaze, antiseptische, antiseptic ffaze, wird dadurch hergestellt, dass
Geisse Gaze durch eine warme Mischung aus 1 Th. Karbolsäure, 5 Th. Harz
nd 7 rp n _ p ara ff in gezogen und dann in mehrfacher Lage zwischen zwei metallene
eisse Walzen hindurchgehend ausgepresst wird. Die Fäden müssen getränkt,
as Lumen der Maschen aber frei sein.
Karbolspray (spr. kärbolspräh), antiseptischer Karbolsäurewas-
er staub, Staub aus einer 1 oder 2,5 oder Öproc. wässrigen Karbolsäure-
, Su ng bestehend, womit die Wunde und ihre Umgebung bestäubt wird. Er
ü mittelst eines Zerstäubungsapparates erzeugt, gewöhnlich mit dem IIichaed-
S °N sehen
Katgut oder Catgut (spr. kättgött), Fäden oder Saiten aus Schafdärmendp G > Schafdarmsaiten, Violinsaiten, werden zur Ligatur von Wun-sch .f auc ''t- Davon giebt es 5 Sorten, welche sich durch ihre Dicke unter-sichi 611 " ^ c ' m ' < ''"' <aut ' sehe man darauf, dass sie nicht zu alt sind und sieknoten lassen, ohne dabei zu brechen. Diese Fäden verwachsen mit demewebe der Haut und der Muskeln ohne weiteren Nachtheil. Sie werden nach0]'- TEE ^ a ^ urcn verwendbar gemacht, dass sie in eine Mischung aus 5 Th.<j _ 1 . ven öl und 1 Th. 90proc. Carbolsäure eingelegt und solange (2 Monate)^™ an einem kühlen Orte erhalten werden, bis sie völlig durchsichtig oderrehscheinend geworden sind. Die 90proc. Carbolsäure wird aus 10 Th. Was-r Un< * 90Th. reiner Carbolsäure hergestellt. Da sie aus der Mischung ge-g j mmon die aufgesogene Karbolsäure in einigen Stunden abdunsten, so hebt manjy ,l "erhaupt in einem dicht verstopften Gcfässc am schattigen kalten Orte auf.\vä Jr'' lcorat i° ns flüssigkeit muss eine emulsive sein, was durch Schütteln derso 8Sr !p n Karbolsäure mit dem Olivenöl erreicht wird. Fehlt darin das Wasser,rat' 86 • ^' 6 ® a ' ten gleichsam in Lösung über, was nicht der Zweck der Mace-
Sa't • *^ e g eei g netste n Saiten gelten hier die, welche man für die Laute (ein
1 eninstrument) benutzt, doch sind die Violinsaiten wohl eben so gut.
Karbol-Lackpflaster, Emplastrum Laccae carbolisatum, wirdnachc 8T Eß durch Mischung von 3 Th. geschmolzenem Schellack mit 1 Th.
ar holsäure hergestellt. Man erlangt es auch, wenn man 30 Th. gepulvertenD , „ lack ™t einer Mischung aus 9 Th. absolutem Weingeist und 11 Th. Car-
wäure in einem mit Deckel geschlossenen Porcellangeftss bis auf 110° erhitzt.
le Pflastermasse wird mittelst Pflasterstreichmaschine auf Baumwolle, Watte
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