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Erg.-Bd. (1884)
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Grossypium. Chlorirte, bromirto Fasor.

Känder gelb. Sehr weisse Dschute soll eine schmutzig- oder grünlichblaue Farbeannehmen.

Feuchtigkeit trennt die Fasern von einander. Seile von Dschute lassen sichnicht knoten, weil sie von selbst brechen.

5) Chinagras (Urtica utilisj. Die verschieden dicke Faser hat eineLänge von 5 12 Ctm. (Hanffaser, höchstens 6 Ctm.) und ist oft schräg g e "streift. Der innere, sehr weite Kanal ist oft mit körniger, gelber, mit Jod gelb-braun werdender Masse gefüllt. Mit Jod färbt sich die Faser blau. Die Quer-schnitte zeigen unregelmässige Ränder mit einspringenden Winkeln.

6) Neuseeländischer Flachs (Phormium tenaxj. Die Gefässbündellassen sich leicht mit der Nadel in Fasern von 0,5 1,2 Ctm. Länge theüen»welche einen gleichmässig weiten Centralkanal haben. Die Längsränder sind g 6 "rollt, die Enden fein und spitz zulaufend. Jod - Schwefelsäure färbt gelb, auchden Kanal. Die Querschnitte bilden wie bei der Dschute Polygone, aber m« 1abgerundeten Ecken.

Empfehlenswerth und sehr vollständig bearbeitet istMikroskopis 0 * 16Untersuchungen der Gespinst-Fasern" im rohen und gefärbten Zu-stande, nebst einem Versuch zur Erkennung der Shoddy-Wolle von Dr. RobE bTSchlesinger (Zürich, Verlag von Okell, Füssli & Co. 1873).

Lana gossypina chlorata, chlorirte Baumwolle wird von Cablo Pavesi empfohl en >um Räume mit Chlor zu versehen oder zum Verbände putrider Wunden. ,einem grossen Glasgefässe, welches zu i j B seines Rauminhaltes mit einer u«Säure versetzten Chlorkalklösung gefüllt ist, placirt man die Baumwolle oder °mit etwas Glycerin durchfeuchtete Baumwolle, damit sie das Chlorgas aufbin" 10Zu einer solchen desinflcirenden Baumwolle dürfte man weit bequemer gelaog e 'wenn man in ein leeres Glasgefäss die mit einer Mischung aus gleichen Th e ' leWasser und Glycerin nur schwach gefeuchtete Baumwolle einschichtet, nacbdeman auf dem Boden des Gefässes ein offenes Fläschchen mit Brom (auf 2 Li* 6Raum circa 2g Brom und lg Wasser) placirt hat. Das Gefäss ist mft &schliessendem Deckel zu versehen. Auf diese Weise erhält man eine:

Lana gossypina bromata, bromirte Baumwolle. Man hüte sich, den aus dies ePräparat aufsteigenden Dunst aufzuathmen.

Pannus (bombycinus) mollior, Mull, Moll, Salbenmull, mit verschiedenen S»und Pflastermassen getränkt, zum Verbände dienend, wurde wiederholt &medicinischen Zeitschriften erwähnt, weil dieses Gewebe sich zum Verbändeser eigne als der gewöhnliche steife Shirting, Tela (bombycina) de»» 1amylo subaeta.

Pannus sebacino-carbolisatns, Tela carbolico-stearata, Carholtalgspara r^>ist ein weiches starkes Baumwollengewebe, Gaze (Futtergaze) mit Sebuni ° ß _bolisatum getränkt, in schöner glatter Form. (Bezugsquelle: EtJGBN D 1

EICH, chemische Fabrik zu Helfenberg bei Dresden.) Vergl. auch unter

Turnnda bromata, bromirte Charpie, mit Bromwasser genässte Charpie,Opodeldokgläsern zu dispensiren.

Tnrunda dcsinfectiva, Dcsinfectivcharpie, eine Charpie, welche mit einerung aus 10 Th. Oleum Eucalypti citriodorae, 2 Th. Salicyls

Sebui»-ist i»

Mis cb 'mittel^

2 Th. Benzoesäure in 20 Th. Glycerin und 80 Th. Weingeist - ^Verstäubungsapparates nur massig durchsprengt ist. Ist in geschlossenem . ßgefäss oder in verkorktem Opodeldocglase abzugeben,werden circa 6 Th. der Mischung verbraucht.

Auf 10 Th.