Gelatina. Chromleim. Etiquettenleim.
n einen Rahmen gespannt, nur 1 — 3 Mal mit heissem Chromleim anzustreichenün d dann dem Sonnen- oder Tageslichte auszusetzen. Die bekannten Leinwand-offer können so am einfachsten und billigsten wasserdicht gemacht werden,ebenso Tornister u. dgl. Der Chromleim lässt sich selbst zur Herstellung vona chpapp e benutzen, entweder, indem man dieselbe direct mit Chromleim tränkt,| a er indem man, nach dem Tränken der Pappe mit Theer, dieselbe auf beidente n mit Chromleim anstreicht und in die Sonne legt. Dadurch wird jedenfallsas Verdunsten der flüchtigen Theerbestandtheile wirksam verhindert. Eine mitür omleim getränkte Dachpappe, den heftigen Regengüssen des Sommers aus-gesetzt, wird weder aufgeweicht noch vom Wasser durchdrungen.Der Chromleim dient ferner als
"wgamcntpapierkleister zur Herstellung von Düten und auch zur Herstellung
se r dialysatorischer Membranen. Das feuchtgemachte Papier wird mit dem
ffi en Leime bestrichen und die Fuge dem Sonnenlichte ausgesetzt. Durch
fegen von Glas und Beschwerung desselben mit Gewichten lassen sich hierbei
Ver kleisterten Stellen pressen.
, T Wasserdichter und luftdichter Zeugstoff wird mittelst Chromleimes hergestellt.
ge ac n Sci IÜLKE wer a en 50 Th. Gelatine in 75 Th. Glycerin und 150 Th. Was-
B e .^ un d mit 0,4 Salicylsäure in weingeistiger Lösung versetzt. Vor dem
40 th! n ^ es Zeugstoffes werden der durch Erwärmen flüssig gemachten Masse
er » , **" Kaliumbichromat in concentrirter Lösung zugesetzt. Statt 40 Th. sind
iningsgemäss höchstens 12 — 15 Th. Kaliumbichromat zu nehmen.e ; ^ ni 'omIeim mit Zinkoxyd gekocht soll sich besonders für ZündhölzerUtl( , en .(Patent 9104, Gebe. Pohl und Gnoss), die Zündmasse soll fester haftenb ei der Friction nicht spritzen.
Lö Chromleim als Glaskitt, Kitt für durchsichtiges Material (S. 474). Man hält eineöies» V ° n 10 TL Gelatine oder Leim in 90 Th. Wasser zur Hand. Voneben 1 er ^ a ' tet eme Gelatine darstellenden Masse giebt man 50 Th. in ein Töpf-aus i £y arm t un( l versetzt die flüssig gewordene Masse mit einer heissen Lösung*h. Kaliumdichromat (rothem chromsaurem Kali).
P at , * a stische Leimmasse, elastische Stempel. Nach einem erloschenenSest|if V ' rd 6 ' ne ^ asse aus Leim und Gelatine mit der Stempelschrift her-Taw ^ nd dann a ' eser letztere Theil 3 Minuten mit einer Lösung von 1 Th.ZwisT m lö ^ Wem £ eist im Contact erhalten. Dies wird bei stundenlangenSchr - Vti 1U ' :lUm . en 3 ~ 4mal wiederholt und zuletz nach dem Trocknen der gegerbte'1 m it lauwarmem Spiritus mittelst weichen Pinsels gereinigt.
-H | ti( |iicttciileiil " Mucker und
m. 100 Th. guter Leim, 50 Th. Acaciengummi, 25
0 rpP^ 01 una iJ Th. Aluminiumsulfat werden in 100 Th. Essig und
\y a , vei- dünnter Essigsäure (1,040 spec. Gewicht) in der Wärme des
eine adci ? gelöst und dann mit soviel Essig versetzt, dass nach dem Erkalten
erkgij ^Pdicke Flüssigkeit erlangt wird. Dieser Leim ist dickflüssig. Wäre er
steif, so ist er erwärmt anzuwenden.
Zuck Siger Iieim ' "Italischer oder Pusciiek's flüssiger Leim. 40 Th. weissert em A er we rden in 200 Tb. AVasser gelöst und mit 10 Th frisch gelösch-Öftev T tzkaIk (in Pulverform) vermischt einige Stunden digerirt, dann unterTh em Umrühren 1 Tag macerirt, hierauf filtrirt. Das Filtrat wird bis auf 170Wrf"f edam P ft und mit 35 Th. Leim in kleinen Stücken versetzt. Nach zwei-en gigem Beiseitestehen wird unter Umrühren im Wasserbade erhitzt, bistoan ng des Leimes erfolgt ist. Will man consisteuteren Leim herstellen, so nehme40 Th. Leim. Der Zusatz von 2 Proc. Glycerin wird empfohlen.