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Gallae. Mjrobalanen.
genossen. Die auf den Blättern entstehenden Gallen (Djokje-Nüsse) sind sehrreich an Gerbsäure.
Myrobalani Indicae s. nigrae, Indische oder schwarze Myrobalanen sind die ge-trockneten, in Folge von Insektenstich verkümmerten unreifen Früchte der vor-erwähnten TerminaJia Chebula. Sie sind schwarzbraun runzelig, innen braunoder schwarz und glänzend, ohne Steinschale und samenlos. Sie waren früherofficinell.
Alyv.
mgr.
Fig. 67. Schwarze Myrobalanen vonverschiedener Grösse.
Myr.
Bell.
Fig. 68. a Bellerische Myrobalanein natürlicher Grosse. 6 im Quer-durchschnitt.
Myrobalani Bellcricae (Belericae, Bclliricae) s. rotundae, bellerische oder rundeMyrobalanen, die getrockneten Fruchte von der in Ostindien einheimischen Ter'minalia belerica Koxbukgh (Myrobalanus lelerica Gaeener). Sie sind fastkugelig, kaum eckig, bis zu 3 Ctm. im Durchmesser, an der Basis in einenkurzen Stiel auslaufend, röthlichbraun, bräunlich kurz-filzig, runzelig. DieMittelschicht ist locker, zerreiblich, matt graubraun und die Steinschale blass-bräunlich mit einem stumpf-3-winkeligen Fache. Der eiförmige stumpf-dreikantigeSamen ist ungefähr 1,5 Ctm. lang, 6 mm dick, oben spitz, unten stumpf.
Die Myrobalanen werden im Orient und im südlichen Europa als Arznei-substanz geschätzt. Die daraus dargestellte Gerbsäure unterscheidet sich von der-jenigen der Galläpfel nicht und obgleich sie einer Reinigung unterworfen werdenmuss, so ist die Herstellung eine bedeutend billigere.
Pulvis Myrobalanorum subtilis halten die Drogisten vorräthig und wird dasselbein Stelle des Tannins zu Salben, Einreibungen, Einstreupulvern, Waschmittel^von vielen Aerzten angewendet.
Frnctns Pycnocomae, Nnces Bnmahae s. Bomahae, Bomahniisse, Bnmalinflsse.Natal-Gallns, Natalgalläpfel. Diese Namen dürften einer und derselben Droge angehören,wenigstens kommen die Beschreibungen derselben tiberein. Diese gerbstofflialtigenFrüchte von Haselnussgrösse, wahrscheinlich einer Euphorbiacee entnommen,wurden aus Natal unter dem Namen Galläpfel importirt, wahrscheinlich wegenihrer entfernten Aehnlichkeit mit Aleppo-Galläpfeln nach Grösse und Form; aussensind sie schwarz, beim Bruche zeigen sie ein hartes, dreifächeriges Endocarp unin jedem Fache einen einzigen schön gezeichneten Samen, welcher Aehnbchkeimit Kicinussamen hat, jedoch nur halb so gross wie dieser ist und keinen l>e-