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Gallae. Bablah. Dividivi.
Gallae.
Gallae Sinenses. Nach Schenk enthalten die Chinesischen Galläpfel verkleister-tes Stärkemehl, nicht aber die Japanischen, ein Beweis, dass erstere bei starkerHitze getrocknet werden.
Von C. Hartwich wurde berichtet, dass unter dem Namen Bin seng alleneine Chinesische Sorte von kleinerer, nicht zackiger Form, aber an der Spitzeumgebogen, in den Handel komme. Die Behaarung ist eine sehr spärliche.Der Gerbstoffgehalt beträgt 72 Proc.
Fructns Acaciae Bambolah, Fructas Bablah, Bablahhiilsen, Indischer Gallus,Bablah, die getrockneten Hülsenfrüchte der Acacia Bambolah Roxburgh, desOstindischen Gallusbaumes. Sie sind den Dividivihülsen wenig ähnlich, nur kurzund grau behaart, platt, in 3 — 5 rundliche Glieder eingeschnürt, zweiklappigaufspringend. Die dunkelbraunen Samen haben einen gelben Rand. Vergl.Handb. Bd. I, S. 11.
Frnctns Balsamoearpi, Frnctus Algarobillae, Algarobillo, Algarobto ist diedurch ihren reichlichen Gehalt an Gerbstoff (67 — 68 Proc. nach Godeffroy^Ellagsäure und Gallussäure ausgezeichnete Frucht von Balsamocarpum brevt-folium Philippi. Der Siliqua dulcis (welche auch den Namen Algarobo führt)ist sie nicht ähnlich, denn sie ist walzenförmig, 3 — 5 Ctm. lang, 1—2,5 Ctm-dick, gelb, gelbbraun, dunkelbraun, rosenroth (je nach ihrem Zustande der Reife)und von einem von bernsteinähnlichen Harze durchtränkten Perikarp einge-schlossen. Diese harzähnliche Masse bildet auch Lamellen, welehe die Samenvon einander trennen. Schon vor 25 Jahren kam diese Frucht zuweilen in 1europäischen Handel vor; Vaterland Provinz Coquimbo in Chile. Man gebrauchtsie zur Schnellgerberei wegen ihres grossen Gehaltes an Ellagsäure. Zur Dar-stellung der offlcinellen Gerbsäure ist sie nicht geeignet, denn sie soll eine dunkel-farbige Gerbsäure ausgeben.
Die in Haufen liegenden, nicht genügend trockenen Früchte sollen sich mit-unter so erhitzen, dass Verkohlung oder Entzündung eintritt.
Der Gerbstoffgehalt aus Hülsenschalen und Samen zusammen steigt bis zn60 Proc, aus den Hülsenschalen allein bis fast auf 70 Proc. Die Samen?welche 12,5 Proc. vom Gewicht der Hülsen betragen, sind nämlich frei voDGerbstoff. R. Godeffroy erkennt in dieser Frucht ein herrliches Material z flrDarstellung der Gerbsäure.
Frnctns Coriariac, Siliqua (Faba) Libidibi, Muatta-Pana, Dividivischoten, A ) egetrockneten Früchte von Caesalpinia Coriaria Wiledekow, Libidibibaum, mSüdamerika und Westindien einheimisch, sind 5 — 8 Ctm. lange, 1,5 — 2 Ctm-breite, 0,5 Ctm. dicke, S- oder C-förmig gebogene oder gekrümmte, nachenförmigvertiefte, zusammengedrückte und zwar nach aussen der Biegung convexe, nacinnen derselben concave nicht aufspringende Hülsen von brauner Farbe, inne»markig und harzig glänzend, rothbraun, mit 3—9 elliptischen, hellerfarbigen, em-sämigen Querflächen. Die Samen sind linsenförmig zusammengedrückt. ^ eGerbstoffgehalt soll bis 50 Proc. hinaufgehen und nur in dem Mesocarpium deSchale enthalten sein.
Frnctus Myrobalani, Fructns Terminaliae, Myrobalani, Myrobalancn (BalsanvnüBse). Unter diesem Namen kommen Früchte von verschiedenen Bäumen un^Sträuchern in den Handel, welche schon von den alten Griechen als Adstrin-gentia angewendet wurden. Die wichtigsten Myrobalanen sind: