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Ferrum chloratum. Ferrum dialysatum.
(1) Glycerina ferrichloridata.
iy Liquoris Ferri sesquichlorati (pond.spec. 1,48) 20,0Glyeerinae 80,0.
M. D. 8. Täglich dreimal je 1—2—3Theelöffel voll mit einer halben TasseMilch zu nehmen. (Diese Mischung ent-hält 3 Proc. Eisen. Wird eine Eisenlö-sung von anderem Gehalt genommen, soist das Verhältniss beider Theile ent-sprechend abzuändern, z. B._ sind zumischen Liq.Ferri sesquichlorati 1,26 pond.spec. 33,0 mit Glycerin 67,0. In der Mi-schung mit Milch schwindet der styptischeGeschmack, auch werden die Zähne nichtangegriffen.)
(2) Gnttae sidero-chalybeatae Weilee.
Stahl- und Eisentropfen.
r? Liquoris Ferri sesquichloratiSyrupi Sacchari ana 10,0.
Mixtis adde
Liquoris Ammoni causticiSpiritus Menthae piperitae ana 5,0.
M. D. S. Dreimal täglich 20—30—40Tropfen mit Wasser zu nehmen.
(3) Mixtura martlata Basham.
Vf Tinctura Ferri chlorati
Acidi acetici diluti ana 5,0Liquoris Ammonii acetici 50,0Syrupi Aurantii corticis 20,0
Tincturae Aurantii corticis 10,0Spiritus Vini 5,0Aquae destillatae 25,0.M. D. S. 3—4 mal täglich einen Ess-löffel.
(4) Mixtura sidero - ehalybeata Weiler.
Vf Liquoris Ferri sesquichlorati (c. 15°/oFerri) 10,0Glyeerinae
Syrupi Sacchari ana 25,0.Mixtis adde
Liquoris Ammoni caustici 5,0.Agita per horao quadrantem, tum addeliquori limpido
Tincturae Aurantii corticis 20,0Aquae destillatae 120,0.D. S. Täglich dreimal einen Theelöffel(bis 'I2 Esslöffel) mit Wasser zu nehmen.(Vergl. auch Pilulae sidero-chalybeatae.)
(5) Pilulae sidero-chalybeatae Weile*.
Pilulae mar data e stomachicae Weiler-Pilulae Ferri sesquichlorati.
Ferri sesquichlorati 10,0
Ferri hydrici 2,5
Radicis Althaeae 5,0
Radicis Gentianae 10,0
Pulveris aromatici 2,5
Glyeerinae 6,0
Aquae destillatae q. s.
f. pilulae ducentao (200). PulvereCinnamomi Cassiae conspergantur.D. S. Täglich dreimal je 2—3 Pillen.
Kr
M
Liquor Ferri peroxychlorati, Ferrum hydro-oxydatnm dialysatum liquidum P n -Austriacae, Ferrum oxydatum dialysatum solutiim, Handb. Bd. 1, 8. 1054. Das durchDialyse dargestellte Präparat ist im Supplement zur österreichischen Pharmakopoeaufgeführt. 20g der Flüssigkeit zur Trockne eingedampft sollen 1,0g Rückstandergeben, welcher aus Eisenoxyd und einer sehr geringen Menge Ferrichlorid be-stehen soll. Die Flüssigkeit soll ferner klar und dunkelroth sein und massig adstrin-girend schmecken, auch auf Zusatz von etwas Schwefelsäure sofort gelatiniren-
Im Handbuch ist nur die HAGBR'sche Vorschrift zur Darstellung durch Lö gevon Ferriterhydrat in Ferrichloridlösung angegeben.
Die Darstellung durch Dialyse geschieht in folgender Weise, tu einFlasche von weissem Glase giebt man 100g Ferrichloridlösung mit einem Geh* 1von 45 Proc. wasserfreiem Ferrichlorid und 150 CC. destill. Wasser. Dann setz.man in halbstündigen Pausen je 50 CC. von einer Mischung von 100 CC. l ü 'proc. Aetzammons mit 150 CC. Wasser hinzu, schüttelt öfter kräftig durchein-ander, bis die Mischung eine dunkle klare Flüssigkeit darstellt. Handelt essich um Mischung grosser Quantitäten, so ist es zweckmässig die Ferrichlonlösung mit warmem Wasser, auch selbst die Aetzammonflüssigkeit mit lauwarmemWasser zu verdünnen.
Im Verlauf einer Stunde nach geschehener Mischung ist die Flüssigkeit, kla ,keine starren Partikel bleiben an der Wandung nach dem Schütteln hange •Wäre das Gegrnihr.il erkennbar, was eintritt, wenn die FerrichloridflflsaigKe.reich an Oxychlorid ist, so müssten in stündlichen Pausen je 3g der Fern-