Ferrum chloratum. Ferrum dialysatum.
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chloridlösung hinzugesetzt und wiederholt damit durchschüttelt werden, bis einetotal klare Flüssigkeit erreicht ist. Andererseits, wenn alsbald eine klare Misch-ung erreicht wird, ist zu versuchen, ob noch Aetzammon zuzusetzen wäre.Man nimmt von der klaren Mischung 100 CO. und versetzt mit 1 — 2 CC. Aetz-ammon und stellt unter wiederholtem Schuttein beiseite. Wäre diese Mischungnach Verlauf einer Stunde klar, so wäre zu dem übrigen Theile der Mischunge, ne entsprechende Menge Aetzammon hinzuzufügen und wiederholt zu schütteln,,J ' S nach einer Stunde eine klare Flüssigkeit resultirt.
Auf diese Weise erhält man ein flüssiges Oxychlorid mit Maximalgehalt.Wie Flüssigkeit wird nun in ein Pulver-glas oder Hafenglas mit weiter Oeff-nung gegeben, das (das mit genässtem,v °n sichtbaren Poren freiem IVrgament-Papier dicht tectirt und zwar unter An-wendung gen&ssten Bindfadens und einerdoppelten Umwindung, und mm ver-
f '' 11 '' in Calci umearbonat-freies Brunnenwasser gestellt, jedoch so, dass das
iveau dos Wassers im Exarysator mitpfjenigen der Eisenflüss ; gkeit im Dia-'ysator in gleicher Höhe liegt. Täglich, beid(>, Flüssigkeiten wenigstens ein-mal sanft zu agitiren.• a _ il s Nasser im ExarysatoT wirdJe en ' r '- ' l 'ag erneuert. Das Abgegossenenutzt m an auf perrihydrat aus. Am
d 'rYr 6 crsetzt man das Wasser durch
1 ' urtes. Wenn dieses nach einigen
e . a gen durchschüttelt mit Silbernitrat nur
' e Trübung giebt, welche als sehr
«wache weissliche Opalescenz gelten
ann, so ist die Dialyse beendet. Maui uu die Eisenflüssigkeit auf ihr spec
Fig. 65. Einfacher di:ilytischer Aro Dialysator. e Exarysator.
Gewicht und verdünnt sie mit destill.
bis zu einem Gehalt von 5 Proc. Ferrioxyd oder bis sie ein spec. Ge-Wieht von 1,040 aufweist.
g . l11 nian die Flüssigkeit nach dein Gehalt an Eisenoxyd normiren, so ent-
iiojr U l<)0 Thl de8 ' , " 1 ' (,h Eindampfen und Erhitzen im Wasserbade ausge-
spglp 611 . Verdampfungsrückstandes 80 Tb. Ferrioxyd. Hiernach wäre «las
W- 1'• 'f^' c ^ ( ' (51 ' vo " der Ph. Austriaca, aufgenommenen Eisenflüssigkeit 1,036.
rscheinlich meinte diese Ph. die allgemein eingeführte Eisenflüssigkeit mit 5
oc. Oxydgehalt und von 1,046 spec. Gewicht. Es liegt hier jedenfalls eine.
. fwechselung des Glührückstandes mit dem Verdampfungsrttckstande vor. Der-
h "''"'n Irrt Immer sollten doch vermieden werden.
Dm eine concentrirte dialysirte Ferrioxychloridlösung zu erlangen, mischt
;<m 100g der Ferrichloridlösung mit einen. Gehalt von 45 Proc. wasserleerem
»'"'blond mit HO CG. oder der genügenden Menge lOproc. Aetzammon, welche
ein p ,° C0 " Wa88er verdünnt sind, giebt die klar gewordene Flüssigkeit in
™ eulv er-Hafenglas, tectirt mit feuchtem Pergamentpapier und lässt, wie vorher
«gegeben, dialysiren.
Fl« Wenn ,lio Eisenflüssigkeit mit Wasser verdünnt durch Silbernitrat nicht, dieussigkeit im Exarysator nur opalescirend getrübt wird, so ist dies ein sicheres