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Erg.-Bd. (1884)
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Ferrum. Ferrum aceticum.

mit verdünnter Schwefelsäure (8 Th. Wasser, 6 Th. Schwefelsaure) ZUeinem weichen Brei an. Dieser anfangs knetbare, nach 1 bis 2 Tagen stein-harte Teig wird auf die sorgfältig von Fett und Rost befreite Kittstelle aut-getragen. .

HärtiMg und Stählung eiserner Werkzeuge. Eine solche wird erreicht,wenn das weissglühende Eisen in Talg, oder in eine Mischung aus Talg unöHarz zu gleichen Theilen eingesenkt, diese Operation auch wohl zweimal wieder-holt wird. Noch bedeutender soll der Effect sein, wenn man statt des Talgeseine Mischung aus 100 Th. Schellack, 50 Th. Colophon und 25 Th. Lärchen-terpenthin verwendet.

EisenverstiUilungspasta. Zum Zweck der oberflächlichen Verstählung des Eisensbedient man sich (nach Angabe desMetallarbeiters") folgender Pasta aus 1"Th feingeraspelten Hörn, 10 Th. Chinarinde, 5 Th. Kochsalz, 5 Th. gelbemBlutlaugensalz, 3 Th. Kalisalpeter und 20 Th. Schmierseife. Aus dieser Pasta form»man Stangen, mit welchen man das rothgliihende Eisen bestreicht und sodann u»Wasser ablöscht.

Masrenirediirmekatarrlimittel, Popp'b (Heide in Holstein), ist ein Schwefeleiseenthaltendes Eisenpulver (72 Pulver a 2-8g = 60 Mark) Andere fanden es nur auSchwefeleisen bestehend, jedes Pulver circa 7,5g schwer (12 Pulver = 15 MaikJ.

Nun ist Schwefeleisen ein giftiger Körper und trotzdem soll dieser Popp sei""Handel weiter treiben und das Mittel besonders in ausländischen Blattern anbieten-

Ferrum aceticum.

Die verdünnte Ferriacetatlösung dient als Reagens auf freie Mineral säure«'indem sie in sehr geringer Menge einer farblosen, nicht freie Mineralsäuren en^haltenden Flüssigkeit zugesetzt, dieselbe gelb färbt, auch bei Gegenwart fre»Essigsäure und Alkalibisulfat, im anderen Falle aber die Flüssigkeit nicht gfärbt (Spence und Esilmann). Die als Reagens dienende Normalflüssigkeit &durch Lösung von 10 Th. Eisenalaun und 8 Th. Natriumacetat in 1000einer 8proc. Essigsäure hergestellt werden. c-

Der Eisenoxydgehalt der RADEMACHER'schen Tinctur ist zu 1 1,» janzunehmen. In Stelle von 450,0 Bleiacetat in der Vorschrift (Handb. V >£S. 1039) sind zu setzen 390,0 entwässertes Baryumaeetat, um ein bleiPräparat zu gewinnen.

Tinctura Ferri acetici venalis.Stahltropfen.

Ijr Spiritus Vini 20,0Aetheris acetici 25,0Glycerinae 30,0.Mixtis adde

Liquoris Ferri acetici 225,0. ,

, fa T de«

Diese Tinctur ist ein Ersatz der Tinctura Ferri acetici aetherea w ^Handverkauf. Die officinelle Eisentinctur macht nämlich Bodensätze un ^Publikum, welches diese Stahltropfen gebraucht, hält dann die Trop r .f ro pfenschlecht bereitet etc. Die nach obiger Vorschrift zusammengesetzten ^.^leiden nicht an der leicht eintretenden Selbstzersetzung, sie bilden so leic wSBodensätze und geben daher weniger Veranlassung, die Kunst des Apin den Augen des Publikums zu verdächtigen.

Chromacome besteht aus zwei Flüssigkeiten. Die eine: Le criro _ Qfttineture superieure de William W. A. T. No. 1 im Gewicht von owo