Ferrum aceticum. — Ferrum albuminatum.
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l?* Galläpfeltinctur, die andere, No. 2, eine Lösung von essigsaurem Eisen mit etwasHöllenstein. Werden graue Haare zuerst mit der Tinctur No. 1, später mit No. 2 be-strichen, so findet eine schwarzbraune bis schwarze Färbung der grauen Haare statt.JJistribuent dieses Mittels ist Terreur, Haarmodist, Paris, Kue Montmartre 117un <l 119. (Schädler, Analyt.)
Ferrum albuminal um.
Obgleich dieses Präparat, wie auch vorauszugehen war, so ziemlich derei'gessenhoit anheimgefallen ist, so möge hier als Zusatz zu den im Handbuch"■ II, S. 1338 gegebenen Vorschriften die Angaben Biel's (pharm. Zeitschr. f.K ussland Jahrg. 17) Erwähnung finden.
Ferrum albuminatuin liquidum. Es werden 10,0 troeknes Eieral-" u min in l()0,0 destill. Wasser gelöst, nach dem Absetzenlassen unter De-bellation colirt, mit 2,4 Ferrichloridlösung (von 1,480 spec. Gew.) oder?> R dieser Flüssigkeit von 1,26 spec. Gew., welche mit einem lOfachen Vol.asser verdünnt ist, versetzt und die Mischung gelind erwärmt und kräftig ge-"Cüuttelt, bis eine ziemlich klare Flüssigkeit erfolgt ist. Nachdem 40,0 einesproc. Weingeistes hinzugemischt sind, verdünnt man mit soviel Wasser,ass die ganze Mischung 200,0 beträgt und sie 0,033 Proc. Eisen enthält,p 'errnm albuminatum siccinn. Die Mischung aus Eiweisslösung und"ichloridlösung, wie sie vorstehend angegeben ist, wird bei gelinder Wärme18 zur Syrupdicke eingeengt, auf Glas- und Porcellantafeln aufgestriehen unde i einer Wärme von 35 — 40° ausgetrocknet. Die gelben Lamellen enthalten°> d * Proc. Eisen.
vorl' J fand (American. Journ. of Ph. Vol. LH), dass die Ferrialbuminat-
Kiel t . Uu £ durch Kochsalz aus ihrer Lösung ausgeschieden werden könne, undw e -, 61 ? le Forschrift, welche näher betrachtet ohne sicheren Halt ist, denn mandie p 111 ^ 1 *' °^ er troc knes oder frisches Eiweiss fordert, und welchen GehaltiW e " icluür idlösung haben muss. Die Vorschrift ist im Arch. der Ph. 1880,ö eptemberheft 8. 226 nachzusehen.
wird 8 e ' ne Vtu,ll "dimg des Eisenoxyds mit Prote'insubstanz jederzeit erlaugtist i> TT" man '^'''''''''di'i'id mit Eiweisslösung, besonders mit Milch mischt, somedic^ ondere Herstellung nichts weiter denn eine Vertheuerung des Eisen-ß ars ? a . meuts - Dazu kommen die hundert verschiedenen Vorschriften, welche zurvers Wa^ dcS Eisenalbuminats vorgeschlagen sind, welche auch Präparate von»brei ■ u m Gellalt liefern. Will der Arzt dem Patienten Eisenalbuminat ver-nehm 1Pn ' 8 ° genugt es > ir K cn d ein lösliches Eisenoxydpräparat mit Eiweisslösungen zu lassen oder auch folgende mehrmals angewendete Mixtur zu verordnen:
J^c Liquoris Fern dialysati 10,0 (—20,0)Aquae destillataeSyrupi Sacchari ana 30,0.Mixtis adde
Albumina ovorum duorumsoluta in
Aquiie destillatae 50,0Aquae Menthae piperitae 150,0,tum per linteum fusa.Dass diese Mixtur nicht Ferrialbuminat enthalte, dürfte schwer zu beweisen sein,lamrt der Arzt -' eden anderen Protemstoff dem Albumin gleichwerthig, so ge-
ana or noen bequemer zum Ziele, wenn er dialysirtes Eisen mit Zuckersyrup„I . nil8 cben und diese Mischung mit Milch gemischt nehmen lässt. Man ver-he aucl > Glycerina ferrichloridata S. 424.