Derselbe Umstand und die Eigenschaft Ozon zu bilden ist die Veranlassung,dass sich dieser Baum in Kübeln, wie die Orangenbäume gezogen, sich in Kranken-sälen als Verbesserer, Reiniger und Entfeuchter der Luft bewährt, wie dies Prof.Mosi.er und Götze in Greifswald versichern. Ueber den Anbau und die Culturdes Veilchenbaumes vergl. man: Ausland, Jg. 49, Nr. 35.
Ke PETTENKOFEE'sche Gallenreaction tritt nach Kingzett und Hake^ c h bei anderen organischen Körpern auf, z. B. bei Benzol, Phenol, Terpenthinöl,am Pher, Salicylsäure, Pyrogallol, Piperin, Morphin, Nelkenöl und anderen äthe-rischen Oelen, sowie verschiedenen fetten Körpern.
Kampher löst sich z. B. in conc. Schwefelsäure zu einer tiefrothen Flüssig-st auf und wenn diese mit Rohrzuckersyrup gemischt wird, so erstarrt sie zueiner rosagefärbten Masse; setzt man hierauf Wasser hinzu, so verschwindet die
ar °e und ein fast farbloser Niederschlag, welcher unlöslich im Aetherentsteht.
ist,
Ueber blaue Galle berichtet A. Andouard (Journ. de Ph. et de Ch.
"77), welche durch Erbrechen von einer älteren Frau entleert war. Die Unter-
uchirng ergab, dass hier kein Kupfer, sondern eine krankhafte Galle vorlag.
le durch Behandeln der Flecke mit hoissem Wasser, Filtriren und Verdunsten
altene concentrirte Flüssigkeit nahm durch rauchende Salpetersäure sofort eine
oiette Farbe an, welche rasch roth, dann gelb wurde, ähnlich dem Biliverdin.
m"? vi • ^ er conce ntrirten Flüssigkeit wurde zur Trockne verdunstet, die Masse
Weingeist behandelt, der dadurch erhaltene bläuliche Auszug wieder einge-
c <net, der Abdampfungsrückstand in Wasser gelöst und die Lösung in zwei Theile
eilt, der eine Theil, mit Zucker und concentrirter Schwefelsäure versetzt, nahm
f • ^ le ^ arDe der Gallensäure an. Der andere Theil, mit Kaliumhyperman-
a t im Ueberschuss erwärmt, gab mit Baryumchlorid einen Niederschlag von
yumsulfat, herrührend vom Schwefel der Substanz, welche sich auf Taurochol-
aure zurückführen lässt.
in A h Farl)stoff löst sicn leicht in heissem Wasser, schwer in Weingeist, nichtj^.. her, Chloroform, Amylalkohol und Petrolbenzin. Die concentrirte wässrigeSal SUllS ' St SC ' lün bIau mit rot,lor Fluorescenz und reagirt neutral. Schwefelsäure und^y.f Saur ° s'nd ohne Wirkung darauf, Salpetersäure verändert aber erst in derrm e das Blau in Gelb. Enthält die Salpetersäure ein wenig Salpetrigsäure,"a™ macüt _ sie die blaue Farbe erst violett, dann roth und zuletzt blassgelb.i'asT°^ n * mmt m ft der blauen Materie erst eine blassblaue Farbe an, die aber, " m Gelb übergeht. Ebenso verhalten sich die Aetzalkalien. Aether, wel-j/ e f etw as Salzsäure enthält, löst den Farbstoff nur langsam mit strohgelber
Ferrum.
. Ferrum rednetum. Die Bestimmung des Gehalts an metallischem Eisen ge-dieht nach G. Vulpius (Arch. d. Ph. 1879) in der Weise, dass man eine ge-'sse Menge des reducirten Eisens mit überschüssiger, gewogener, schwach saurer^'isulfatlösung von b e ] {ann tem Gehalt eine Stunde digorirt, dann in ein tarirtes^»'bellen filtrirt, das Filtrum nachwäscht und zum Filtrate einen Ueberschusse mes Eisenpulver setzt. Nach dem erfolgten Ausfällen des Kupfers versetzt