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Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
Seite
411
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Elemi. Emplastrum.

Buki schied aus dem Elemi eine Säure, Elemisäure ab, indem er dieweingeistigen Mutterlaugen nach Krystallisation des Amyrins einengte, den Rück-stand mit Petroläther versetzte und mit einem gleichen Vol. lOproc. Kalilaugeschüttelte etc. Die Elemisäure krystallisirt in Nadeln, welche bei 215° schmelzen,leicht löslich sind in Aether, Weingeist, Methyl-, Amylalkohol, schwerer löslichin Schwefelkohlenstoff. Die weingeistige Lösung ist linksdrehend (3 °,5). IhreFormel ist C 35 H 56 O 4 = (0 5 H 8 ),+O 4 . Das in Weingeist lösliche krystallisirbareKalisalz ist C 35 H 55 K0 4 +18H 2 0.

Bei der Destillation des Elemiharzes mit Zinkstaub wurden erhalten: Toluol,Meta- und Paraäthylbenzol und Aethylnaphthalein. (Ciamician. Chem. Cen-walbl. J g . 9.)

Die von Buri für Amyrin aufgestellte Formel C 25 H 42 0 hält Hesse für un-wahrscheinlich und hält er Amyrin für eine Hydroxylverbindung von der FormelC 47H 7u (HO) 2= c 41 H 78 0 2 (Neues Rep. f. Ph. Bd. 25.)

Emplastrum.

Eine neue Form gestrichner Pflaster sind die perforirten oder porösen, aster, siebförmig mit Löchern versehen. Solche Pflaster sollen die Transpi-ration der Haut nicht hindern. Diesert m l tand kom mt doch nur dann in Be-acnt, wenn grössere Körperflächen mitaster bedeckt werden, was immer derbelten ere Fall ist.

Die Löcher werden mittelst einer

passenden Vorrichtung gemacht (Abcheb,

men c . j om . n _ of p narm ger _ ^ Yo l.

y> Pag. 171). Die Löcher sind 2 bisdmm gr 0ss .

mitt 11 neDurelllöcll evung lässt sich auch

uelst Durchstechens mit einer starken

L^ 1 bewerkstelligen, nur dürften die

sie v niellt e!ne so S( ' nimo gleichmäs-

röse pfl rtueilun S erhalten und das po-

i naster keine Eleganz darbieten.

Das Instrument zur Perforation ist

e cyhndrische Messingwalze von 2,0

J', Län Sc und 1,625 Ctm. Dicke,

veiche mittelst Stahlaxe in eine stäh-

« Gabel mit 24 Ctm. langem Holz-

16 }, f ngesctzt is t- Die Walze trägt

^ bohle Stahlkegel, welche in 2 Reihen

siii(l Je t 1 ' 3 ^ tm ' alternireiid eingesetzt

"« Jeder Kegel ist 0,65 Ctm. lang,

j y, on da s verschmälerte hohle Ende

«0 so lang. Zum Gebrauch erfasst man

s mit Wasser genässte Instrument mit

s - Uen bänden und führt es unter mäs-

WeU DrUcke . uber das Pflaster hinweg,

' c es auf einer Schicht weichen Pa- Fig. 64. Pflaster-Perfontor.