Duboisia,
zu äussern. Eine Lösung in 120 TL Wasser bewirkt in wenigen Tropfen in 10Minuten bedeutende Mydriasis. Zu derselben gesellt sich völlige Paralysis derAccommodationsfähigkeit des Auges, also Lähmung des Ciliarmuskels, welcheAtropin erst nach verstärkter Anwendung ermöglicht. Ferner erwies sich Duboisinüa anwendbar, wo Atropin nicht vertragen wurde.
Zur Unterdrückung des Schweisses genügt eine subcutane Dosis von 0,0012.
wbler beobachtete, dass 0,0005 subcutan injicirt Trockenheit des Schlundes
Ut *d eine leichte Trübung des Sehvermögens verursachte, 0,001 Durst, Pulsfre-
^nz, Pupillenerweiterung, scharlachrothe Hautfärbung und allgemeine Muskeler-
c hlaffung mit Bewegungslosigkeit der unteren Extremitäten bewirkte.
Nach den Erfahrungen Norris' ist die Wirkung auf die Pupille eine schnellerzutretende als nach Anwendung des Atropins, aber auch eine schneller vorüber-gehende, im übrigen stets eine weit stärkere, und müsse man, um dauernde Stö-' u ngen im Ange zu meiden, stets mit Vorsicht von dem Mittel Gebrauch machen,euer seiner Patienten, bei dem dieses Mittel zur Anwendung kam, klagte zu-ächst über Schwindel, doch weniger über Trockenheit im Halse als nach An-wendung des Atropins.
. Im Dresdener Stadtkrankenhause wendete man Gaben zu 0,001—0,0015 desoisinsulfats an > sowohl innerlich wie subcutan. Im letzteren Falle beobachtete
Ulan
nur zuweilen entzündliche Reizerscheinungen (an welchen vielleicht das; *® Ser ^i° Schuld hatte). Es genügten oft drei Abende hintereinander Dosen zu, >001—0,0015, um Schweisse auf 8 Tage und länger zu unterdrücken. Eine^Puotische Wirkung schien nicht zu fehlen. Die durch Pilocarpin erfolgtenwi' Q Un ? en w urden durch Duboisin sofort gehoben, sowohl die Pupillenverengerung
e Speichel und Schweisssecretionen.fr "Ecker gebrauchte eine Lösung von 0,1 Duboisinsulfat in 40,0. Eineingetragen bewirkte in 6—7 Minuten Erweiterung der Pupille und diese
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v ° " acn 12 Minuten vollständig. Nach Van der Laan wirkt eine Lösung
Duboisin in 100 Wasser ebenso wie eine Lösung von 1 Atropin in 20 Wasser.
des ltf U s j n (Hyoscyamin, Daturin) ist Antidot des Pilocarpins und Antagonist
Teta UScarm8, Es bewirkt wie letzteres nach einiger Zeit (Stunden, Tage)
n us. Starker schwarzer Kaffee soll das beste Antidot des Duboisins sein.s 'nd le , ^* a ^ en d es Duboisinsulfats (Hyoscyaminsulfats, innerliche wie subcutane)Pins lf de " S emacnten Erfahrungen circa 2 / 3 so hoch zu stellen als vom Atro-Stärl t alS ° immerlicö 0,0002 — 0,0004 — 0,0008 zwei- bis dreimal täglich,cuta t . Einzel g abe: 0,001, stärkste Gesammtgabe auf den Tag: 0,003. Sub-
nc injeetionsdosis: 0,0002—0,0004—0,0008, stärkste Dosis: 0,001.
Aust- r *' a Hopwoodii ist, wie Baron Ferd. v. Mueller berichtet, inPiti' a einheimisch. Die Blätter dieses Strauches nennen die EingeborenenUjj^^y 0 ^ er Pitscheri. Aus denselben schied Petit, Mueller (Melbourne)Bcn e ;- 1 T ? MMEL ein flüchtiges Alkaloid ab, welches sich vom Nicotin kaum unter-eine k Und _mitPiturin bezeichnet worden ist. Ferner fand man in den Blätternryatallisirbare Säure, welche man Duboisinsäure genannt hat.
< ) Liquor Dnboisini ad injeetionessubcutanea».
WÄl 8 S fnrici °'° 5 -Aquao bis destillatae 20,0.
0,0007m °'It?' 1 2 -° 1 3 f- 0,00025-0,0005-,0 J- stärkste Dosis 0,4 (=0,001).
(2) Collyrium stillatitium duboisinatnm.
IV Duboisini sulfurioi 0,05 (ad 0,08).Solve in
Aquao destillatae 15,0.D. S. Augentropfwasser (wie dasGrabpe'scIic anwendbar und auch vongleicher Stärke).