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Digitalis, Bestandtheile.
Bestandteile (zur Vervollständigung des im Handbuch Bd. I, S. 1002 An-gegebenen). Solche sind Digitalin, Digitalose, Digitalsäure, Antärrhinsänre, Digi-tale'insäure, Gerbsäure, Stärkemehl, Zucker, Pectin, Eiweiss, ein rother Farbstoff,Chlorophyll, flüchtiges Oel (Homolee und Quevenne). Digitalsäure, welcheweisse nadeiförmige Prismen darstellt, und Antirrhinsäure, eine farblose flüchtige,unangenehm sauer schmeckende Flüssigkeit, wurden von Mokin nachgewiesen.Digitale'insäure, eine fettartige Flüssigkeit, fand Kosman auf. Das in den Digi-talisblättern Inosit vertreten ist, wurde in neuerer Zeit von Maumk nachgewiesen.
Nativelee fand in den Digitalishlättern zwei giftige bittere Glykoside, das inWasser wenig lösliche krystallisirende Di gi tal in (Digitalinum activum) und dasin Wasser leicht lösliche amorphe üigitalein, ferner das nicht giftige krystal-lisirende, in Wasser wenig lösliche und nicht bittere Digitin (Digitalinum pas-
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Fig. r>'i GtobM l'nlvor dei Folia Digitalis, a St&rkemehlzollen, b Stück Zellgewclx', h mehrzellig 9
feiuwa Big« l!m c TertÜrnerYen, I Stielasellen mit zweizeilig kugligem Köpfchen.
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sivum). Die Blätter der Vegetation des ersten Jahres sind reich an Digital 6 ' 1 "in den Blättern des zweiten Jahres waltet dagegen Digitalin vor. Letzteres sobesonders in der Blattspreite vertreten sein, welche bis zu <>, 12 Proc. davon l ' 11 'hält, während die Blattstiele nur 0,002 Proc. Digitalin ausgaben.
Bchmhsdeberg erhielt etwa zwei Jahre nach Nativki.u'.'s Untersuchung*bedeutend abweichende Resultate. Fr fand l) Digitonin (Cj^HjjOtT), eineamorphen saponinähnlichen, durch Kochen seiner weingeistigen Lösung kryet*nisch werdenden Stoff, welcher sieh durch Einwirkung der Säuren in der ^''''"'jin Ziwkei und zwei amorphe Körper, Digitoneln und Digitoresin spalte^liisst, durch Gährung aber in das krystallisirbare Paradi gitogenin übergeht- •<2) Digitalin (C^HgOj), welches amorph ist und unter Fin Wirkung von Säuren in < e