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Erg.-Bd. (1884)
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Curare. Oyanus. Dammara. Dextrina.

bates Chocoenses, Chocofiosch, bezeichnet. In seiner Wirkung soll das darausbereitete Pfeilgift höchst intensiv sein und einen Jaguar in 4 8 Min. tödten.Es scheint sich um dasselbe in der Mitte zwischen Kröten und Fröschen stehendeAmphibium zu handeln, welches Ddmeeil zu einer Mittheilung an die franz.Akademie veranlasste und das dort als Phyllobates melanorrhinus bezeichnetwird, obschon die Farbenangaben etwas differiren (ph. Ztg. 1880, Nr. 71).

Cyanus.

Der Aufguss der Kornblumenblüthen ist braunroth und wird durch Salzsäureroth, durch Kali grün, durch Alaun dunkelviolett.

Der Aufguss soll sich gegen Nachtblindheit (Nyctalopie) wirksam erwiesenhaben und zwar in folgender Zusammensetzung: Rp. Infusi florum Cyani (e 10,0)100,0; Cupri sulfurici 0,3; Tincturae Opii 1,0. M. D.S. Täglich dreimal dieAugenlider und Augenwinkel zu benetzen.

Daimnara.

Hikschsohn berichtet in seiner Arbeit über das Verhalten der Harze, Gummi-harze etc. gegen Lösungsmittel und Reagentien vom Dammar, von welchem er23 Proben untersuchte, dass es sich in Weingeist, Aether-Weingeist und Aetherunvollständig löse, ohne dass der Rückstand Aufquellung erkennen lässt. Blei -acetat, Ferrichlorid fällen die weingeistige Lösung nicht oder nur unbedeu-tend und ist der Niederschlag beim Erwärmen löslich. Ammoniak trübt dieweing. Lösung. Chloroform löst das Dammarharz vollständig. Natrium'carbonatlösung giebt farblose Auszüge, welche durch Essigsäure nicht odernur unbedeutend getrübt werden. Chlorkalk färbt nicht. Petrolätheflöst 77 88 Proc, ebenso Weingeist. Das in Petroläther nicht löslich"färbt sich mit Schwefelsäure und Feöhde's Reagens gelb bis gelbroth und m 1 *Chloraireagens schwach grün.

Lack für Papiersignaturen, welcher ohne Gummirung des Papiers aufgestriche' 1werden kann, besteht nach einer aiitorlosen Angabe aus einer decanthirten, durc >14tägige Digestion (bei 40° C.) bewirkten Lösung aus circa 50g Dammar i'|200g Aceton, welche mit 120g Collodium gemischt ist. Der Lack soll n>'einem sehr weichen Pinsel in verticalen Strichen aufgetragen werden, und sin23 Ueberstriche damit zu machen.

Alabasterimitation, Marinorimitatioii. Solche erlangt man nach Boschan, * enI1man den aus Gyps, Holz, Papiermache" etc. bestehenden Gegenstand mit farbloseniDammarlack überzieht und mit Glasmehl bestäubt (wodurch Alabaster nachgeahwwird). Versieht man diesen Ueberzug mit einem zweiten Dammarlacküberzug ^und bestreut mit feingepulvertem Marienglase, so hat man eine Carara-M ar 'morimitation.

Dextrina.

Die Vorschrift der Ph. Germanica hat man getadelt und den Vorschlag %fmacht, die Stärke mit 5 Proc. Gerstenmalz zu digeriren. Dieser Vorschlag >^ebenso wenig brauchbar, denn auf diesem Wege kann eine gleichzeitige Gly koS