Curara. Animjilisches Curare.
es sich in Glykose und Cyclamiretin, eine in Wasser und Aether nicht lös-lithe, in Weingeist lösliche harzähnliche Substanz. Dieselbe Zersetzung bewirktEmulsin bei 30 bis 35« C.
Darstellung. Die im Herbst gesammelten frischen Knollen werden zu einem
e ' Verstössen, mit wenigem Wasser extrahirt, der Auszug bei einer Wärme,
Welche 60° 0. nicht überschreitet, abgedunstot, der syrupdicke Rückstand mit
absolutem Weingeist erschöpft, die weingeistige Lösung mit thiorischcr Kuhle
"wandelt und dann der Verdunstung an einem lauwarmen Orte überlassen.
Anwendung. Cyclamin hält De Luca für ein Substitut des Curare undempfiehlt es als Mittel gegen Starrkrampf. Nach Versuchen Pelikan's beiRöschen intern und subcutan angewendet gehört Cyclamin zu den irritirenden'»teil. Scheofp Hess bis zu 0,2 Gm. nehmen und die darauf folgenden toxi-/vi? 1 Erscheinungen verschwanden nach Verlauf einer Stunde. Hiernach ist die•ragkeit des Cyclamins circa '/ioo so gross als die des Curare.
Strophanius hispidiis DC. oder Strophanlus Kombi Oliver., Schling-ylanzen a us der Familie der Apocyneaceen und der Abtheilung Euapocyneen,J: m Tribus der Echitecn angehörend, welche Abtheilung bekanntlich sehr giftige
0e 'misch, soll Kombe, Ineh, Onage, ein Pfeilgift, liefern, welches in Afrika
Zum T 1 " ii. * *
' ' lodtcn grosser Jagdtliiere viel gebraucht wird. Baiu.on und auch Oliver7T ten Strophanfus-Artcn für die Pflanzen, aus welchen es bereitet wird. FßASEBRannte als das giftige Prinzip darin einen Stoff, den er Strophantin nennt,*8 weingeistige Extract der Samen ist nach Tu. Fbasbb ein Herzgift, welchesseh Warm,,lütni Sen Thieren Rigidität der Muskeln, so wie Lähmung der motori-el tf Un<1 seus ' nulcn Nerven, des Halssympathicus, der Bauchganglien und der8 Mten Muskelfasern des Magens, Darmes, Uterus und der Blase bedingt.rar Beschaffenheit und die Merkmale, welche dieses l'feilgift von dem Cu-
unterseheiden, finden nirgends Erwähnung.
St * ^^"kanische Pfeilgift mit Namen Wabayo scheint ebenfalls einer
rophantus-Axt zu entstammen, obgleich eine Carissa-Art als die giftliefernde
"•inzo, angegeben wird.
^ "äs in Ost-Asien gebrauchliche Pfeilgift Cay-Chuy, in Form eines trocknen
eu / S wird in Bambusrohr aufbewahrt, Es soll der eingetrocknete Milchsaft
zw .S aris (Baillon) sein. Der Milchsaft der A. toxicaria Leschenault ist
ar giftig, dient, a ber als drastisches Abführmitttel und dürfte daher wohl nicht
J° n <* l'feilgift liefern.
a ^"inialischcs Curare. Von Lourduaiilt (Marseille) wird von einem Im südlichen
ei ™ erika gebrauchten PMlgifte berichtet, welches einem froschähnlichen Reptile,
em Batrachier, entnommen ist. Unter Einwirkung der Hitze glühender Kohlen
di iW p tzt . aus dcr lllHlt des Tliieres ein gelblicher scharfer Saft, in welchen man
•I. Pfei }8pitzien eintaucht, In den Magen eingeführt ist diese Substanz nicht& "ig, direct in das Blut übergeführt ist die tödtliche Wirkung eine sofort er-n .|® nde unter Eintritt der Paralyse, welcher Asphyxie folgt. Ein Gegengift ist. C W gekannt. Jenes als N eaarä bezeichnete Thier hat Triana auf seinen KrisenKen , VViUll< ' m von Tamana angetroffen. Es ist eine Art Phyllobates, mitUf 'n Rilckennii che und schwarzen Beinen, nach ANDBÄ eine Abart von der0,1 la leb «nden Phyllobates bicolor, die jedoch auf den Bäumen lebt, was der
"mmbische Frosch 'nicht Unit. Ä.HDBE 'nennt ihn Phyllobates bicolor rar.
°mcaria, während der Columbisohe Zoologe I'osada Abango ihn als PhyUo-