Cuprum. Kupfer in Nahrungsmitteln.
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deshalb noch nicht ungenicssbar und verwerflich. Früher, als die eisernen Koch-geschirre noch nicht üblich waren, wurden die Speisen gewöhnlich in kupfernenGefässen gekocht und die Folge war in allen Fällen eine täglich vorkommendeVerunreinigung der Speisen mit Kupfer. Fin Nachtheil für die Gesundheit hatKl< h daraus nie ergeben und nur in einzelnen Fällen, in welchen saure Speisentagelang in kupfernen Gefässen reservirt waren, ereigneten sich Vergiftungen,'"'"ge sogar mit letalem Ausgange. Chronische Vergiftungen (Aeruginismus) haben''"' Aerzte mit aller Bestimmtheit erkannt und dieselben als Hydrämie aufgefasst."leichsucht, Abmagerung, Schwäche, Zahnfleisch mit purpurrothem Saume z. B.w &ren Folge des andauernden Genusses kupferhaltiger Speisen. Bei Arbeitern,Reiche andauernd mit Kupfer und Kupferpräparaten zu schaffen hatten, stellte5| ch eine grünlich« Färbung der Haut und seihst der Ilaare ein. Dass Kupfersuch durch Harn und Faeces abgeschieden werden, erkannten mehrere Aerzte anj <!m starken grünen Niederschlage an den steinernen Abflussröhron der Abortebei jenen Knpferwerkgtätten.
Die Toxicologen regisfcriren eine, grosse Anzahl von Vergiftungsfällen durch
pipferaalze. Wenngleich diese Fälle sieh meist nur in Kolik, Erbrechen, Ver-
auu ngsstörung kund gaben und nur selten einen letalen Ausgang landen, so
j 'gen sie, dass die Einführung von Kupferverbindungen das Wohlbefinden stören.
6 ^ chronische Vergiftung durch Kupferverbindungen muss ebenfalls verhütet
»erdei
nahm,
giftun
d
b wenn sie aueh in den bekannt gewordenen Füllen einen letalen Ausgang
troffen.
Wenngleich auch nach den gemachten Erfahrungen eine onronische Verg eine Monate hindurch dauernde Einführung von Kupferverbindungen inltö re ?* aunn g 8 wege erfordert, so ist sie doch immer eine den Gesundheitszustandw ^ nde Erscheinung. Sie zu verhindern ist die Aufgabe der Gesundheitspolizeilc > »ich natürlich vor Ueberlreibungen, vor einem Zuweilgehen zu hüten hat.w erden in Nahrungs- und Genussmitteln nur entfernte Spuren Kupfer ange-lnd s - ' 8 ° liegt '' :uin w "' 1 ' "''' ll<s vor > was dieselben vom Genüsse ausschliessenverbind Verwerflich mach en könnte, weil eben Spuren oder kleine Mengen Kupfer-selbst -f en hi " '""' wil ' 111 ' 1 ' ""> Speisen genossen ohne allen Nachtheil bleiben,Maaga f vor ttbergehend von Krankheitssymptomen begleitet werden. Das• Q «es Zulässigen ist schwer zu bestimmen, doch könnte es zu 0,03 Proc. KupferSeht l" " n< ^ ZU ^> <)0 '~ > ' >l '" 1 '- Kupfer in flüssigen Gennssmitteln normirt werden,das C <1 ' 1 ' ^ u P^ er 8 ena lt über dieses Maass hinaus, ist er ein grösserer, so wäre
^nnssmittel auch verwerflich.*ud i (inin, ' il ' 1 "' 11 <1( ' r (ieuussmiffel mit Kupferfarben müsste in allen Fällenepliou . n nt "' n strafbar sein, wenn selbst damit jener zulässige Kunfer-" alt nicht übersehritten würde. '
Kmiic " A1!I,KS ""'ersuchte mehrereGemttseconserven und fand derselbe in 1000g
0,208-n 9- : ?' 163 ' °' 26 ' °' 25; °' 1; °' 097 ' °' 087g (l,,ll ' T Ku Pfermetall 0,13;über d - ---'- °- 8 ' °' 078 ' 0>076g). Einige dieser Zahlen ergeben Mengen, welche
Wahrfl!*. 8 - 2 , 1 ^ 88 ' 86 Maa8S llilm " s g ehen " , " 1 (li( ' Färbung mittelst Kupferfarben• Hcneinhch machen.
Dass Kupfervitriol als Farbmaterial der Gemüseconserven
tralh TftT^ X V"'' er86üen wil ' ■'""* einer Auslassung Meidingeb's (pharm. Cen-• -lo77, S. 165).
Sich d- r"'" ;I ' S '" < ' l ' MMSSIIlill( ' 111 zulässig aufgestellte Kupfermenge Schliesst]1;i(h ( '" Ergebnissen an, wenn Genussmittel in kupfernen Gefässen zubereitet,Eichel { '\- ,"' l ' l ' il ""-" aDer alsbald daraus entfernt werden. Die Zulassung einervor w u P fermen ge hat also eine gewisse Berechtigung. Eine solche läge nichtzeil',.l,'"",'''''' (i<,|l1 ' ; W''h kupferner Gefässe bei Bereitung der Genussmittel Doli-verboten wäre.
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zeilich
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