Crotono-Chloralum. — Cubebae. — Cucurbita,
Crotono - Chloratum.
Das als Crotonchloralhydrat in den Arzneischatz eingeführte Hypnoti-TO m ist Butylchloralhydrat, wie dies auch bereits im Handbuche Bd. I,"• 961 angedeutet ist. Die Aerzte bezeichnen es immer noch mit dem erstenNamen. Waldenburg und Simon führen es in ihrem Handbuche als Butyliwiloralum hydratum, Boerner in seinem Taschenbuch als Butyl-ehlo-ra <lum auf, wofür wohl Butylo-Chloralum hydratum zu setzen wäre. DerVerbrauch dieses Mittels hat sehr nachgelassen und steht sein Verschwinden ausa em Arzneischatz in Aussicht.
_ Skerrit hält das Butylchloralhydrat für ein treffliches Mittel gegen Neu-ralgie des fünften Nervs, dann besonders wirksam bei Kopfschmerz anämischergelblicher Personen. Weniger günstig wirkend fand er es bei Kopfschmerz"ysterischer Frauen.
W Mixtura Butylo-Chlorali Liebreich.| 0l Bu .tylo-Chlorali hydrati 5,0 (—10,0).
Glycerinae 20,0
Aquae destillatae 130,0.
],■ S. Vor dem Schlafengehen 5 zu 5^muten 1 Esslöffel zu nehmen (bis »/»—/s der Arznei verbraucht ist).B J°r dem Schlafengehen sollen 1—2—3 gRnU '$ n h>ralhydrat genügen, einen ruhigenöcl »af zu bewirken.
(2) Pilulae anodynae Yeo.
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Butylo-Chlorali hydratiConservae Eosae ana 2,5.
M. f. pilulae quinquaginta (50), Lycopodlo
conspergendae.D. ad vitrum.
S. 2—5 Pillen als Anodynum, 6—20Pillen als Hypnoticum zu nehmen. 25Pillen wären wohl als stärkste Gabe anzu-nehmen.
Cubebae.
soll ! ac ^ ,lm Cnbebarnm spiritnosum, das Extract der Pharmacopoea Austriacadas therapeutisch zweckentsprechendere sein und vor dem ätherischen Extracten Vorzug haben. Vergl. Ilandb. Bd. I, S. 964.
Nac h E. Schmidt (Arch. d. Ph.) scheint Cubebin ein einfaches Oxydations-iwoduct des Cubebenöls zu sein (2C 16 H 24 + O 18 =9H 2 O+C 30 H 3 (A).
Cucurbita.
, D * e Kürbissamen (Ilandb. Bd. I, S. 967) unterwarf Kapylow einer Unter-
cnung und sonderte er durch Pressen 20 Proc. fettes gelbliches Oel und durch
^ e Jiandeln des Bückstandes mit Aether noch 15 Proc. eines dunklen Oels ab.
Zm l ° el enthielt Harz und lre i e Fettsäuren. Ferner fand er in den Samen
' K'ker, Stärkemehl und Eiweiss. Er konnte darin weder ein Alkaloid, nocli ein
y , osid auffinden. Das fette Oel fand er bestehend aus Palmitin-, Myristin-
m Oelsäureglyceriden.
Nach Vigier sind die Samen der Cucurbita maxima Duch. ebenso wirk-
p m wie von C. Pcpo. Vigier bestreitet, dass das wirksame Prinzip in dem
^.ensperm zu suchen sei, denn dasselbe ergab angewendet auch nicht den ge-
ngsten Erfolg. Nach Dumas' Ansicht ist der wirksame Stoff in den entölten
Kotyledonen zu suchen.