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Cucurbita. — Cuprum.
Schulze und Barbieri haben in den Keimlingen des Kürbissamen Leucinund Tyrosin aufgefunden. 1 Kilo frischer Keimlinge ergab 0,15 g Tyrosin.
Bröking fand die Kürbissamen aus dem nördlichen Europa weniger wirk-sam als die aus Deutschland und Frankreich bezogenen.
Gery lässt 40 g der Samen zu einer zarten Pulpa zerstossen, mit 150 gMilch gemischt als Dosis verbrauchen und den anderen Tag Ricinusöl nehmen.Andere lassen 40 g Samen und 30 g Ricinussöl zugleich zu einer Emulsion ge-macht als Dosis gegen Bandwurm nehmen.
Tima, ein Mittel gegen Schwindsucht, aus Tampico in Mexico, sollen diemit Zucker zu einem Syrup gemachten Früchte von Gressentia edulis De C,einer in Mexico einheimischen Gesneracee oder Crescentiee, sein (1 Flasche 3Doli.). Das Mittel entstammt keiner Kürbisfrucht, wie man vermuthete.
Cuprum.
Eine besondere Eigenschaft des Kupfers ist Wasserstoffgas zu resorbiren undzurückzuhalten, selbst wenn es auf 160° C. erhitzt wird (Lietzenmayer). Re-ducirtes Kupfer darf aus demselben Grunde bei der Elementaranalyse stickstoff-haltiger Körper mittelst Wasserstoffs nicht in Anwendung kommen (Fresenius).
Kupferhydrür ist eine amorphe, von Würtz entdeckte Verbindung»welche niederfällt, wenn man Unterphosphorigsäure auf Cuprissulfat einwirkenlässt. Sie entwickelt beim Erhitzen mit Salzsäure oder Wasser Wasserstoff-Ueber diesen Gegenstand findet man Ausführliches Chem. Centalbl. 1880, S. 67und 70. Würtz giebt der Verbindung die Formel Cu 2 H 2 (Cu= 63,5).
Die Fällung des Kupferoxyds durch Alkalien wird (nach WislicenUS,Coray u. A.) durch die Gegenwart der aromatischen Verbindungen, welche derOrthoreihe angehören, verhindert. Salicylsäure giebt mit Cuprisulfat und Aetzal-kali eine intensiv blaugrüne Lösung. 1 Mol. Salicylsäure verhindert bei 2 Mol-Natriumhydrat die Fällung von t j i Mol. Kupfervitriol. Oxybenzoesäure.Paraoxybenzoesäure verhindern die Fällung nicht. Resorcin, Hydro'chinon verhindern nicht, Brenzcatechin, Gallussäure, PyrogalluS'säure, Chinasäure verhindern die Fällung des Kupferoxyds (Bericht d. d#chem. Ges. 1876).
Magnesium fällt (nach Kupfersciiläger) Kupfer bei Gegenwart von "a-miak vollsändig nieder. Der Niederschlag mit verdünnter Säure abgewasehewird dadurch von anhängendem Eisen befreit.
Schönbein's Reagens auf Kupfer. Kupfersalz in Lösung, welche ausser-dem Ferrocyanide, Sulfocyanide, Cyanide, alkalische Chloride enthält, giebt i»iGuajaktinktur eine blaue Färbung. Setzt man Chloroform hinzu, so geht 0blaue Farbe in dieses über.
Proc. Kupfer lässt diese Reaction zu-i Lösung; giebt man etwas Kaliumcyania
Noch >/,,„„„Einer nur entfernte Spuren Kupfer haltigon Lösung g. .
hinzu und lässt den Tropfen Guajaktinktur auf die Flüssigkeit sanft auffliessen,wo sich dann eine blaue Zone am Niveau bildet.
Bestimmung des Kupfers. Dieselbe geschieht nach E. A. Grete mittels»Kalium-Xanthogenats. Da sich der Titer der Lösung dieses Salzes nicht consei-viren lässt, so sind die Controlbestimmungen unerlässlich. Im Uebrigen vcgleiche man die Bestimmung des Schwefelkohlenstoffs, Ergänzungsband S. 19 9 '
Vorhalten des Kupfers und Kupferlegirungen gegen verschiedene Sa zund Flüssigkeiten. Diesen Gegenstand hat A. Wagner (Prof. in München) nacallen Seiten bearbeitet und eine erschöpfende Menge Experimente angeste