tere haben einen Durchmesser von 0,05 — 0,07, sind von rundlich-dreiseitigerForm, bedeckt mit zarten Wärzchen und versehen mit 3 grossen Poren. Dergelbe Saflorfarbstoff bildet kleine rundliche Massen.
Die Blüthen der Calendula ofßcinalis (Ringelblume) zeigen dreiseitige undstachlige Pollenkörner, von 0,02—0,04 mm Durchmesser. Der orangegelbeFarbstoff ist in kleinen Bläschen enthalten, welche in langgestreckten Zellenlagern.
Die Fleischfaser lässt sich an ihrem Bau und der Querstreifung erkennen.
Der Bau des Zellengewebes des zu prüfenden Safranpulvers ist durch Ver-gleich mit dem eines gepulverten echten Safrans zu bestimmen. Er weicht be-deutend von dem Gewebe jener Blüthen, so wie von dem des Santelholzes und«er Curcuma ab.
Curcuma verräth sich durch ihre Stärkemehlzellen und den mehr kugligenBau der Zellen. Das verdünnte Glycerin, worin das Curcumapulver eingeweichtls *> löst nichts von dem Farbstoff und erscheint farblos
Croton.
Als Säuren des Crotonöles waren früher von Schlippe neben Stearin-, Pal-nutm-, Laurin-, Myristicinsäure die Croton-, Angelica- und Oelsäure angegeben,Während Geuther und Fröhlich in der Mutterlauge der Crotonseife die Gegen-wart von Essigsäure, Buttersäure, Valeriansäure und Tiglinsäure nachwiesen. Inezug an f letztere Säure sprachen sie die Vermuthung aus, dass es möglich sei,ass si e m ;j; der von Frankland und Duppa dargestellten Methylcrotonsäurej,entisch se ^ Um letztere Frage zu entscheiden, haben E. Schmidt und J.. ERe ndes vergleichende Versuche angestellt und gefunden, dass beide Säurenm der That identisch sind
8k
Die Angabe, dass die Löslichkeit des Crotonöls mit dem Alter zunehme, hat
ni er bestätigt gefunden. Absoluter oder auch 90proc. Weingeist, 50 Vol.,
geschüttelt mit 10 Vol. Oel löste von demselben 20 Proc. frisch gepressten,
Proc. drei Monate alten, 55 Proc. drei Jahre alten und 60 Proc. noch älteren
j^otoiiöls. Eine vollständige Lösung des Oels in Weingeist fand nicht statt.
ie wirksamen Theile des Oels gehen zugleich in den Weingeist über.
Bei Herpes tonsurans wendete Cottle Crotonöl mit Erfolg an, indem er""t diesem die Stelle bestrich, um eine Eiterung zu bewirken und dann diese mitö ahcylsäuresalbe behandelte.
Samen und Holz von Croton Tiglium sollen in Vorderindien als Betäubungs-mittel der Fische angewendet werden.
(1) Mittel gegen Muttermale.
rw e Beseitigung der Muttermale mitder w ■ geschieht nach Dr. Sigler inNafl , lso > dass man durch einen Kork
de« a • Sticht ' so dass sie S- 4 mm mitwpifl pitzen hervorragen. Diese Spitzendas m mit Crotonöl benetzt alsdann inriiol utterm al eingesenkt und nun zu-i\Z m Zogen > oder mit anderen Worten,rit; r% wird mit Crotonöl baunscheidte-Moi ^ 3 bildet «eh auf der Stelle deswi,-i S r elne Kraf >te. Nach Abheilungholt Operation noch 2 mal wieder-
(2) Bacilla Olei Crotonis Limousin.Crayons ä l'huile de Croton. Crotonstifte.
R/r Olei Cacao
Cerae flavae ana 5,0Olei Crotonis 10,0.Leni calore liquando mixta in bacilla duo0,8—0,9 ctm. crassa redige, quae stannofoliato involuta dispensentur.Diese Stifte wurden von Ladreit dela Ciiabkieke bei Tinea tonsurans ange-wendet.