Druckschrift 
Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
Seite
378
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

378

Crocus. Safran-Untersuchung.

Kreide, Schwerspath, Bolus verwendet. Gelber Bolus wird eine rothe Asche liefern.Besteht die Beschwerung in rothgefärbtem Zucker oder anderen organischen, in

Fig. 55. Safran zu Pulver zerrieben und in Glycerin

eingeweicht. Dieses hat den Farbstoff gelöst. Dem

Auge zeigen sich gestreckte Zellen und farblose

Körperchen und Oeltropfen. 100fache Vergr.

Fig. 56. Cnrcumapulver in Glycerin geweicht. Gly~cerin ist farblos, die Curcumatheile sind gelb. P ieZellen nähern sich mehr der Kugelform, wenig 6sind gestreckt. Durch Jod werden die Starkemehl-körner hervorgehoben und sind dann leicht zu nn*terscheiden. S Stärkemehl, h Harzhäufchen.100 fache Vergr.

Wasser löslichen Stoffen, so lassen sich diese durch Wasser absondern. Mangiebt 2,0 g des Pulvers in ein Glaskölbchen, übergiesst mit 10 CC. kalten 1Wasser (1015° C), schüttelt eme halbe Minute und colirt durch Leinwand-

In dieser kurzen Zeit werdenhöchstens C> Proc. vom Safran g e 'löst, während die fremden N* 9 "lichen Theile fast vollständig ,nLösung übergehen. Man kannauch das Extract bestimmen, ^ el "ches 72 Proc. nicht übersteigendarf. Der wässrige Safranaufgus 9wirkt reducirend auf kaliscnKupferlösung.

Die mikroskopische Prüfunglässt die meisten Verfälschung 611erkennen. Man mischt eine g e 'ringe Menge des Safranpulversmit verdünntem Glycerin, lässtbis 2 Stunden stehen und schreitetdann zur Prüfung. Safran h»*langgestreckte Zellen und in degelben Glycerinflüssigkeit beob-achtet man farblose Oeltropfen-

Saflorblüthen werden siennicht nur durch ihr abweichende»

getüpfelte HoY/parenchymzellen, hh Ilolzparenchymzelfen '/plln-pwprip hpsnndprs aber durCBmit umhöften Tüpfeln, m Zellen aus den Markstrahlen, k ^tn 0 eweUL, (JLSUiiuei»Krystallzellenm.Calciumoxalatkrystallen. Ca. 120facheVergr die Pollenkörner Verratlien. lk»

Fig. 57. Gepulvertes rothes Santelholz, h Holzzellen, gh