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Erg.-Bd. (1884)
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Cicao.

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jungen Pharmaceuten und Chemikern eine Anleitung für die Beurtheilung zu

geben, was bei Untersuchung der Nahrungs- und Genussmittel als Verfälschung

^gesehen werden kann und muss, und was nicht als Verfälschung aufzufassen

"jt, veröffentlicht Hager (pharm. Centralh. 1878, No. 16) eine Einteilung oder

ru Ppirung der Nahrungs- und Genussmittel, welche bisher von keiner

61 e einen Einspruch erfahren hat. Die Gruppirung ist folgende:

. * Gruppe: a) Rohmaterialien, b) daraus dargestellte Fabrikate, welche^uen f?n. -r»-i .....

en, \f 7 ' ""» m *" iaui vj um»uo uaigusieiiie raoriKaie, weicne_ aem Rohmaterial nicht angehörigen Zusatz (Zusätze behufs der Conser-

kein

viruns- " """"»"<"«" mcni angenongen Äusatz (Zmsät:

| ausgenommen) enthalten und e) einfache Fabrikate.

«n h) L g . ellören z - B - zu a) Weizensamen, Kakao, Kaffee, Gewürze, Milch,

Butter w Zenm ^ ' Wfzenkleie, Kakaomasse, gebrannter Kaffee, - zu c) Stärke,

«er Wein, Ess.g, Oliven-Oel, Fleischextract, einfaches Brot,täte welohö'?/?/ Z " s f n ! meng ,f etzte Nahrungs- und Genussmittel oder Fabri-«nd Glismi teln olr gS f UnS v, eine Mischung aus verschiedenen Nahrungs-GothmaJkXdiFn h B ,! ,m,Schuns von «^stanzen erfordern, welche den

^r trfeb^geS JÄÄ *"* ^ * - ^^ «*aeusirte SS^lf^ hiede - Backwerk, Chocolade, Mostrich, con-

"«g^und^r« ®r,° ga o- f f die den Gr "PP en L und « ^gehörigen Nah-

Sa go SaffLtr T rf « HlCTher gehÖren Z - B - Chocoladenmehl, iniindischers«> öarrransurrogat, Kaffeesurrogate.

«nd anaörtT' T° dne V , erfälschun g bei den Stoffen der I. Gruppe anfängtk Betracht d beant * ortet sich srt bst. Bei der II. Gruppe kommt sie gar nichtlieh abgesehen 1St allem der Geschmack der einzige wahre Richter, natür-

sundheitszust^/ 0 ," ^ ^gemischten Substanzen, welche auf den normalen Ge-11be n- Besteht 7* M r7 enscllen einen nachtheiligen oder unliebsamen Einfluss aus-k «ugslosen plrW ] Beimischungen aus Nährstoffen, Gewürzen, wir-

J'ältnissmässio-», nn m Jeder Hinsicht unschädlichen Substanzen in ver-

Kakao ,-!t IT f Dge ' 8 ° kann von einer Verfälschung nie die Rede sein.

b «umes. An n A t , Name ** die 8amen aus der Frucht des Kakao "

einer gelinden R * * MC könuen diese Sameu nicht genossen, sie müssen zuvordie Beseitig,, i g unterworfen werden, welche sie ihrer Härte beraubt undsind nicht Samenschale erleichtert. Doch auch die gerösteten Samen

Verden D^ 618 " 6 *' W ' e BoJmen °* w Erbsen durch Kochen weich gemacht zuei ne zarte ; ,T erden sie P r äparirt, d. h. durch Zerstossen und Zerreiben ink ommt unte fl 8em Wasser leicht »srtheilbare Masse verwandelt. Die Massegleichviel 7 t Namen Kakaomasse oder präparirter Kakao für sich oder mitm «hl Eichel f vemischt in den Handel. Wäre dieser Masse Mehl, Stärke-cieli ansieht beigemischt, ohne dass der Fabrikant diese Beimischung spe-

Oruppe i ' 8 ° 18t sie auch eine verfälschte Waare. Kakaomasse gehört der

fas t unbta'ht i 11 ' 61 6ine reine Waare vorliegt > wird «e dennoch vom Publikumbares Getr" t gelassen - Dieses giebt der angenehmer schmeckenden, ein brauch-tigten Gm fl »efernden Chocolade alle Zeit den Vorzug und aus vielen berech-G enussnr' U t I ^ Chocolade S ekört zur Gruppe IL und ist .ein zusammengesetztesStärkemehl 7 b " die Kakaomasse ist durch Zusätze von Gewürzen, Mehl,zu einer M feer etc ' zum dir ecten Verbrauch in der Küche geschickt gemacht,°der ko i f 0 geformt, welche angenehm schmeckt und mit kochendheisser Milchgiebt ^' endem Wasser ein gleichförmiges, dauernd dicklich flüssiges Getränkk anten S & T ^ Miscnun g ein solches Getränk erreichen lasse, ist des Fabri-1 oache, im anderen Falle würde das Publikum das Fabrikat nicht beachten.

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