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jungen Pharmaceuten und Chemikern eine Anleitung für die Beurtheilung zu
geben, was bei Untersuchung der Nahrungs- und Genussmittel als Verfälschung
^gesehen werden kann und muss, und was nicht als Verfälschung aufzufassen
"jt, veröffentlicht Hager (pharm. Centralh. 1878, No. 16) eine Einteilung oder
ru Ppirung der Nahrungs- und Genussmittel, welche bisher von keiner
61 e einen Einspruch erfahren hat. Die Gruppirung ist folgende:
. *• Gruppe: a) Rohmaterialien, b) daraus dargestellte Fabrikate, welche^uen f?n™. -r»-i— • .....
en ■, \f 7 ' ""» m *" iau ™i vj um»uo uaigusieiiie raoriKaie, weicne_ aem Rohmaterial nicht angehörigen Zusatz (Zusätze behufs der Conser-
kein
viruns- " """"•»"<"«" mcni angenongen Äusatz (Zmsät:
| ausgenommen) enthalten und e) einfache Fabrikate.
«n h) L g . ellören z - B - zu a) Weizensamen, Kakao, Kaffee, Gewürze, Milch, —
Butter w Zenm ^ ' Wfzenkleie, Kakaomasse, gebrannter Kaffee, - zu c) Stärke,
«er Wein, Ess.g, Oliven-Oel, Fleischextract, einfaches Brot,täte welohö'?/?/ Z " s f n ! meng ,f etzte Nahrungs- und Genussmittel oder Fabri-«nd Glismi teln olr • gS f UnS v, eine Mischung aus verschiedenen Nahrungs-GothmaJkXdiFn h B ,! ,m,Schuns von «^stanzen erfordern, welche den
^r trfeb^geS JÄÄ *"* ^ * - ^^ «*aeusirte SS^lf^ ™ hiede - Backwerk, Chocolade, Mostrich, con-
"«g^und^r« ®r,° ga o- f f die den Gr "PP en L und «• ^gehörigen Nah-
Sa go SaffLtr T rf «■ HlCTher gehÖren Z - B - Chocoladenmehl, iniindischers«> öarrransurrogat, Kaffeesurrogate.
«nd anaörtT' T° dne V , erfälschun g bei den Stoffen der I. Gruppe anfängtk Betracht d beant * ortet sich srt bst. Bei der II. Gruppe kommt sie gar nichtlieh abgesehen 1St allem der Geschmack der einzige wahre Richter, natür-
sundheitszust^/ 0 ," ^ ^gemischten Substanzen, welche auf den normalen Ge-11be n- Besteht 7* M r7 enscllen einen nachtheiligen oder unliebsamen Einfluss aus-k «ugslosen plrW „ ] Beimischungen aus Nährstoffen, Gewürzen, wir-
J'ältnissmässio-», „ nn m Jeder Hinsicht unschädlichen Substanzen in ver-
Kakao ,-!t IT f Dge ' 8 ° kann von einer Verfälschung nie die Rede sein.
b «umes. An n A t ■ , Name ** die 8amen aus der Frucht des Kakao "
einer gelinden R ■ * * MC könuen diese Sameu nicht genossen, sie müssen zuvordie Beseitig,, i g unterworfen werden, welche sie ihrer Härte beraubt undsind nicht • Samenschale erleichtert. Doch auch die gerösteten Samen
Verden D^ 618 " 6 *' W ' e BoJmen °* w Erbsen durch Kochen weich gemacht zuei ne zarte ; ,T erden sie P r äparirt, d. h. durch Zerstossen und Zerreiben ink ommt unte fl 8em Wasser leicht »srtheilbare Masse verwandelt. Die Massegleichviel 7 t Namen Kakaomasse oder präparirter Kakao für sich oder mitm «hl Eichel f vemischt in den Handel. Wäre dieser Masse Mehl, Stärke-cieli ansieht beigemischt, ohne dass der Fabrikant diese Beimischung spe-
Oruppe i ' 8 ° 18t sie auch eine verfälschte Waare. Kakaomasse gehört der
fas t unbta'ht i 11 ' 61 6ine reine Waare vorliegt > wird «e dennoch vom Publikumbares Getr" t gelassen - Dieses giebt der angenehmer schmeckenden, ein brauch-tigten Gm fl »efernden Chocolade alle Zeit den Vorzug und aus vielen berech-G enussnr' U t I ^ Chocolade S ekört zur Gruppe IL und ist .ein zusammengesetztesStärkemehl 7 b " die Kakaomasse ist durch Zusätze von Gewürzen, Mehl,zu einer M feer etc ' zum dir ecten Verbrauch in der Küche geschickt gemacht,°der ko i f 0 geformt, welche angenehm schmeckt und mit kochendheisser Milchgiebt ^' endem Wasser ein gleichförmiges, dauernd dicklich flüssiges Getränkk anten S & T ^ Miscnun g ein solches Getränk erreichen lasse, ist des Fabri-1 oache, im anderen Falle würde das Publikum das Fabrikat nicht beachten.
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