Cacao. Prüfung u. Untersuchung.
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Wasser wiederholt kräftig durchschüttelt und dann nach eintägigem Beiseitestellender Filtration unterworfen. Oder es wird der nach der Extraction mittelst Ben-zols oder Aethers verbleibende Kakaorückstand getrocknet zerrieben und mitkaltem Wasser behandelt. Das Filtrat ergiebt eingetrocknet zerrieben und bisMrf 110° C. erhitzt 12—14 Proc. einer rothbraunen Masse von schwach salzigbitterlichen Geschmack, welche in Wasser gelöst und mit Schwefelsäure ange-säuert mit Pikrinsäurelösung keine, mit Phosphorwolframsäure eine grünlichgelbe
mit Kaliumwismuthjodidlösung eine röthliche Trübung und Fällung giebt.w Bestimmung des Stärkemehls. Die im Filtrum bei Behandlung mit kaltemWasser verbleibende Masse aus 10 g Kakaomasse wird mit 100 CC. Wasser und>°g Salzsäure von 1,124 spec. Gew. übergössen und einen Tag im Wasser-oc | er Dampf bade erhitzt, dann erkalten gehissen, das abgeschiedene Fett be-seitigt und dann filtrirt, das Filtrum gut nachgewaschen und das Filtrat ein-getrocknet. Während des Eindampfens, besonders gegen das Ende der Operationsetzt man öfter einige CC. Weingeist hinzu, um die Abdampfung noch vorhandenerSalzsäure zu fördern. Das im Wasserbade eingetrocknete und zuletzt bis auf110° C. erhitzte Extract beträgt gewöhnlich ebensoviel wie das kalte wässrigeExtract, also 12—14 Proc, entsprechend einem Stärkegehalt von 11—13 Proc.Wenn man die Extraction auf kaltem Wege unterlässt und alsbald die Kochungder 10 g Kakaomasse mit dem salzsäurehaltigen Wasser unternimmt, so ist dasResultat dasselbe. Eine Kakaomasse ergab zuerst 13 Proc. kalt bereitetes Ex-«act, dann 13 Proc. salzsaures heiss bereitetes Extract, und ohne vorherige kalteExtraction 26 Proc. salzsaures heiss bereitetes Extract. Die Menge des salz-sauren heiss bereiteten Extracts (nach vorhergegangener kalter Extraction) mitu,9 multiplicirt ergiebt die Menge des in Glykose übergeführten Stärkemehls. Da80° a y ob ? hnen in Glykose überzuführende Stoffe höchstens 14 Proc. enthalten,m hihi- e e ' ne ** aruber hinausgehende Menge auf eine Verfälschung mit stärke-st V t ■ 6n ^ tofton hinweisen. Eine über 15 Proc. hinausgehende Menge con-a nt mit a u er Sicherheit eine Verfälschung. Man hat nämlich auch schon<> iToc. solcher der Glykosificirung fähiger Stoffe in den Kakaobohnen nach-gewiesen. ■—-•-' • ■
11 Proc.
, meist betragen sie aber nur 13 Proc. und der Stärkegehalt 10—
einige t"' ™ an daS Pulver der Kakaomasse mit kaltem Wasser schüttelt und•Todw ro P en davon auf Fliesspapier giesst, dann die Rückseite des Papiers mitMissv hai . tl0 I ) ^ t ? so erfolgt die Stärkereaction oder sie erfolgt nicht. Diesesund d s hängt von der Wärme ab, welcher die Kakaobohnen beim Brennen
Q i„ ? m la Pariren ausgesetzt waren. Diese Reaction auf Stärkemehl ist hieralso ohne Werth.
Zw - f , S *' mmun 9 des Theobromins. Sollte der Geschmack der Kakaomasscg. l aufkommen lassen, ob in der That Kakao vorliegt oder eine andere Sub-\ v 11U Wäle d ' e 1 uan titativo Bestimmung des Theobromins nothwendig. FürS wohnlich genügt es die Gegenwart des Theobromins zu constatiren. Mau über-gesst circa 3 g der gepulverten Masse mit 12 CC. Wasser und 6 Tropfen ver-p^nnter Schwefelsäure, schüttelt kräftig um, erwärmt auf 30—40° C. und filtrirt.
as Filtrat theilt man in 2 Theile, den einen mit 5 Tropfen verdünnter Schwefel-2o"r Und 2 ° T, '°P fen Natriumphosphorwolframatlösung, den anderen Theil mitSt l 0 P^' nK:l ' iumea rt m i<™jodidlösung versetzend und beiseite stellend. Nach einer
linde findet man in jeder Mischung einen Bodensatz, in ersterer einen grünlich-ge ben, in der anderen einen gelbrothen. Noch besser gelingt die Reaction, wenn
a n das auf kaltem Wege bereitete wässrige Extract in der 10fachen Menge
altem Wasser, dem man einige Tropfen verdünnter Schwefelsäure zugesetzt hat,lQ st, filtrirt etc.