ihrer Oxyde, Auflösnngsmittel nnd Reagentien. 81
oxyd geschmolzen und wieder ausgelangt, als Kalium-oxydpertitanat leicht in Hydrochlorsä'nre über; indefs nicht,wenn sie vorher geglüht und rein war; in diesem Fallgelingt ihre Auflösung nur mit mäfsig verdünnter Schwe-felsäure in anhaltender Digestion.
Weinsäure oder Kaliumoxydbilartrat nehmen dieTilansäure auf; Ammoniak etc. fällt sie hier aber nichtwieder aus.
Hauptreagentien für das Titan sind:
Gallusinfusion; diese verursacht in der möglichstabgestumpften Solution ein rothgelbcs, leichtes, in derverdichteten ein fast gallertartig erscheinendes Präcipitat.
Oxalate, ein pulverigles von 74,42 Proc. Titansäure.Oxalsäure löst es wieder auf.
Arseniate und Phosphate geben flockige Producte,welche getrocknet Gumrniconsistenz annehmen.
Ammoniak, Kaliumoxyd und deren Carbonate einenflockigen Niederschlag.
Cyaneisenkalinm einen braunen, in das Grüne sichneigenden.
Zink ein blaues, in das Violette übergehendes Prä-cipitat, welches durch Zusatz von Ammoniak noch ver-mehrt wird. Der Niederschlag zersetzt selbst das Was-ser, wird daher unter selbigem weifs.
Auch die Warme, den Siedegrad nämlich, kannman als Reagens für das Titan ansehn, insofern dieAuflösung desselben in Schwefelsäure oder Hydrochlor-sänre, bei grofscr Verdünnung, im Sieden es völlig alsTilansäure fallen lafst.
§. 69. .Kupfer 8,878.
Das Kupfer wird gediegen jn der Natur angetrof-fen; übrigens als Sulfurid in dem Fahlerz, Buntku-pfererz, Kupferkies, als Chlorid im Atakamit, als Oxydim Rothkupfererz, Kupfcrmangan, Kupfcrindfg und inder Kupferschwärze; als Carbonat im Malachit undin der Kupferlasiir, als Sulfat im Kupfervitriol, «i!sPhosphat im Psendomalarhil, als Arscniat im Ku-pferglimmcr, Strahler«, Linsenerzo, Euchioits; als Sili-cat im Kicsrlkupfer
Du MfeuU II BJ. 1. Abthl. 6