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Ericeae.
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Familie: ERICEAE Robert Brown.Ericeen.
Eine grofse Gruppe grofsentheils sehr schöner und zier-licher Gewächse, die zugleich auch die von Jussieu als eigneFamilie aufgestellte Rhododentlra und somit die RhodoraceaeVentenat enthält. In reichlichster Menge wachsen die Eri-ceen oder heidenartigen Gewächse an der Südspitze von Afri-ka, aber sie sind auch aufserdem noch weit über die Erde ver-breitet; sie finden sich durch ganz Europa, durch einen grofsenTheil von Amerika, nicht sehr reichlich wachsen sie in Asien,und in Australien scheinen sie fast ganz zu mangeln. Es sindSträucher oder Stauden, seltner Kräuter mit immergrünen stei-fen ganzen Blättern ohne Afterblättchen, in Quirlen oder gegeneinander über stehend. Sehr verschieden ist derBlüthenstand,häufig ist die Aehren- und Traubenform, aber auch die Dolde,Doldentraube, Rispe u. s. w. mangelt nicht. Der Kelch istvier- bis fünfspaltig, bleibend, die Corolle regelmäfsig oderunregelmäfsig, 4—"Sspaltig oder selbst dem Ansehen nachaus eben so vielen wahren getrennten Blumenblättern be-stehend. Staubfäden sind eben so viel oder häufiger doppeltso viel als Segmente der Corolle vorhanden, sie sitzen ent-weder auf dem Fruchtboden oder auf der Basis der BJumen-krone. Die Staubbeutel haben zwei harte trockne Fächer, sieöffnen sich theils kreisförmig, theils in einer Längenlinie, sinddurch das Daseyn von Grannen, spreuartigen Anhängseln oderFortsätzen grofsentheils ausgezeichnet. Der Fruchtknoten istin mehrere Fächer getheilt und an der Basis von einer Nectar-scheibe oder dergleichen Schuppen umgeben; er trägt eineneinzelnen Griffel mit einfacher oder gezähnter Narbe. DieFrucht ist eine Kapsel, gemeine oder Steinbeere, sie hat ihrekleinen Saamen an achseiständigen Trägern. In der Mittedes fleischigen Eiweifses liegt der Embryo, dessen Würzel-chen nach dem Nabel hin gerichtet ist.
Erste Abtheilung. Ericeae v e r a e. Wahre Heidenge-wächse. Die Saamenträger oder Mutterkuchen sitzen auf derMitte der Fruchtklappen ; das Gehäuse hat einfache, von denFortsätzen des Saamenträgers gebildete Scheidewände.
Gattung Arctoslaphylos Adanson. Bärentraube.
(Sjstens. Linn. Decandria Monogynia.)
Der Kelch ist fünftheilig, die Corolle urnenförmig, mitfünfzähnigem umgeschlagenem Saume. Die Staubbeutel derzehn Filamente öffnen sich mit Löchern, u-sid sind auf demRücken mit zwei spornförmigen Anhängseln versehen. DieFrucht ist eine runde, glatte, fünffächerige, fünfsaamigeBeere.