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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 1 (1839)
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Taxineae.

rischem Oele, in dem baM der eine, bald der andere dieserHauptbestandteile vorwaltet. Merkwürdig ist der grosse Ge-halt an Gerbestoff, den Nardo in der Rinde von Pinus ma-ritima M. fand. Die Saamen enthalten alle eine bedeutendeMenge fettes Oel in ihrem ansehnlichen Eiweisskörper. DieAbtheilung der Araucarinae stimmen in dem Reichthum anHarzen mit den Abietinae überein. Bei den Cupressinaeist das ätherische Oel überwiegend über das Harz, wie diesbesonders die Gattung Juniperus bewährt

Familie: TAXINEAE Rieh.

Eibenbäume.

Baumartige Pflanzen mit einfachen, immergrünen Blättern.Die Blüthen sind zweihäusig; die männlichen Kätzchen sinddenen der Coniferen, und besonders denen der Cupressinaeähnlich. Die weiblichen enthalten nur ein Eichen undbilden sich zu einem offenen, fleischigen, einsaamigen Beeren-zapfen aus. Die Saamen sind nussartig; der Embryo hat zweiCotyledonen.

dattung Taxus Linn. Eibenbaum.

(Syst. Linn. XXII. 13.)

Die männlichen und weiblichen Blüthen stehen in den Blatt-winkeln. Die Kätzchen der männlichen Pflanze sind rundlich,klein, aus dachziegelig übereinander liegenden Deckschuppengebildet; an der Spitze tragen mehrere verwachsene Staubfädeneine grosse schildförmige Anthere, an deren unteren Seite 46der Länge nach aufspringende Fächer befestigt sind. Die weib-lichen Kätzchen sind den Blattknospen ganz ähnlich, klein,eiförmig, aus kleinen Deckschuppen gebildet, die ein einzel-nes, aufrechtes, oben offenes Eichen bedecken. Ein kaummerklicher Rand am Grunde derselben bildet sich nach derBlüthezeit deutlicher aus; er stellt den offenen Fruchtknotendar, der bei der reifen Frucht zu einer fleischigen, schüsseiför-migen und gefärbten Hülle heranwächst und den nussförmigeuSaamen am Grunde umgiebt, aber nicht verschliesst.

Taxus baccata Linn.(PI. med. tab. 88.)

Der Eibenbaum findet sich wildwachsend in den Wäl-dern des südlichen Europa's. Er blüht im Frühling.