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Taxineae.
rischem Oele, in dem baM der eine, bald der andere dieserHauptbestandteile vorwaltet. Merkwürdig ist der grosse Ge-halt an Gerbestoff, den Nardo in der Rinde von Pinus ma-ritima M. fand. Die Saamen enthalten alle eine bedeutendeMenge fettes Oel in ihrem ansehnlichen Eiweisskörper. — DieAbtheilung der Araucarinae stimmen in dem Reichthum anHarzen mit den Abietinae überein. Bei den Cupressinaeist das ätherische Oel überwiegend über das Harz, wie diesbesonders die Gattung Juniperus bewährt
Familie: TAXINEAE Rieh.
Eibenbäume.
Baumartige Pflanzen mit einfachen, immergrünen Blättern.Die Blüthen sind zweihäusig; die männlichen Kätzchen sinddenen der Coniferen, und besonders denen der Cupressinaeähnlich. Die weiblichen enthalten nur ein Eichen undbilden sich zu einem offenen, fleischigen, einsaamigen Beeren-zapfen aus. Die Saamen sind nussartig; der Embryo hat zweiCotyledonen.
dattung Taxus Linn. Eibenbaum.
(Syst. Linn. XXII. 13.)
Die männlichen und weiblichen Blüthen stehen in den Blatt-winkeln. Die Kätzchen der männlichen Pflanze sind rundlich,klein, aus dachziegelig übereinander liegenden Deckschuppengebildet; an der Spitze tragen mehrere verwachsene Staubfädeneine grosse schildförmige Anthere, an deren unteren Seite 4—6der Länge nach aufspringende Fächer befestigt sind. Die weib-lichen Kätzchen sind den Blattknospen ganz ähnlich, klein,eiförmig, aus kleinen Deckschuppen gebildet, die ein einzel-nes, aufrechtes, oben offenes Eichen bedecken. Ein kaummerklicher Rand am Grunde derselben bildet sich nach derBlüthezeit deutlicher aus; er stellt den offenen Fruchtknotendar, der bei der reifen Frucht zu einer fleischigen, schüsseiför-migen und gefärbten Hülle heranwächst und den nussförmigeuSaamen am Grunde umgiebt, aber nicht verschliesst.
Taxus baccata Linn.(PI. med. tab. 88.)
Der Eibenbaum findet sich wildwachsend in den Wäl-dern des südlichen Europa's. Er blüht im Frühling.