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Hhudinea.
Demnach gohen auf ein Pfund.IjÜhrJge 3S40. 4jäfirij;e 451.
2-3-
1280.698.
5-6-
320.240.
(Veigl. Cor.XI p. 155.)
rrespondenz-Blatt des vürtenb. landwirthsehaftl. Vereins.
Bd.
Ueber Blutegel vergleiche man noch ferner:Kunzmu nn, anatomische und physiologische Untersuchungen des Blut-egels, Berlin 1817; Derheims, Histoire naturelle des Saugsues, Paris1825. De Hirudine medicinali dissertatio, auctore 7. F. T. Fischer-Berolini 1827; Müller, der medizinische Blutegel. Quedlinb. und beip-zig 1830; M. IV. L. Scheel, der medjz. Blutegel in naturgeschichtlicherund ökonomischer Hinsicht etc.. Breslau 1833; K. A. F. Otto, der me-dizinische Blutegel. Weimar und Ilmenau 1835 Ferner: Hafner, Buch-ner, Zier, Rüde, Hartmann, Andree, Daun, A. Meyer,Witlm ann und S. C- Fischer in Büchners Repertorium Bd. 15,17,21, 23, 28,37, 42, 55, so wie Brossat, Brandes, Köhler,Müller, Lieber mann, W e i s s, Bennerscheidt, Brandt,Ftasshoff, Voget, Marder, C. H. ff eher. Wetzet, Müllerund die Auszüge französischer Journale in Brandes Archiv Bd. 5, 9,14, 16, 17, 19, 21, 22, 24, 28, 30, der neuen Reihe Bd. 7, 11; die Zu-sammenstellung der Beobachtungen über Blutegel von Stoltze im BerlinerJahrbuche XXVII. 2.; über die medizinische Wirksamkeit des sogenanntenungarischen Blutegels im Verhältniss zum deutschen von Kluge ebend.XXXVII. Hft. 3.; desgleichen Bärwinkel in Tromsdorfs Journ. derPliarm.ic. Bd. 14. St. I Lange ebend Bd. 26. St. I. und die Abhand-lungen von Hänle , Räb er, Leuckart, Pf ei ff e r, R i s t er undAuszüge aus andern Journalen in dem Magaz. der Pharmac. Bd. 6, 10,13, 14, 18, 22, 23, 24, 29, in den Annalen von Play, Fi ehe Ikorn,JDrees, Meyer, Geissler, Müller, Hartmann Bd. 5, 7, 8,9, 11, 22.
Anwendung. Die Blutegel dienen als äusserliches chirurgischesHeilmittel zum langsamen Blutentziehen und werden besonders bei mehrlocalen entzündlichen Ail'ecl.ionen angewandt. Besonders in neuerer Zeitwerden sie in ungeheurer Menge gebraucht und bilden einen sehr wich-tigen Handelsartikel. Sie werden dem leidenden Orte so nahe als mög-lich angelegt, jedoch werden starke Gefäss- Zweige vermieden. DieStellen selbst müssen haarlos sein oder von Haaren befreit und wohlgereinigt werden. Um die Blutegel anzusetzen, fasst man sie einzelnmit den trockenen Fingern , mit einein Kartenblatt oder einem etwasfeuchtem Leinwandläppchen , damit es den Egelscbleiui nicht absorbire,und zwar so , dass das Kopfende des Thieres frei beweglich ist, undbringt dieses an den Tiieil der Haut, wo sie saugen sollen. Man schlugvor, diese Stellen mit Milch, Zuckerwasser oder Blut zu befeuchten, umdas Ansaugen zu beschleunigen; kaltes Wasser, mit dem man die Stellebetupft, um sie zu reinigen und abzukühlen, soll aber dasselbe bewir-ken Auch kann mau sich beim Ansetzen einzelner Egel, z. B. an dasZahnfleisch, eines knöchernen oder gläsernen, an beiden Enden offenenCylinders bedienen. Wo viele auf einmal applicirt werden müssen, schlägtman sie wohl auch nur in eine Serviette, legt diese auf den Theil, wo'sie anziehen sollen, zieht den untern Theil der Serviette weg, dass sieauf die Haut kommen und lässt sie so umhüllt anziehen. Die Sauginstder einzelnen Egel verhält sich sehr verschieden, ebenso die Zeit, wielange ein Egel saugt; ein und derselbe Egel kann heute gar nicht sau-gen, dagegen Morgen oder Uebermorgen es sehr begierig thun. Es hängtdies theils vom Mangel au Hungfer, vom Gesundheitszustande des Egels,