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Bd. 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält 3 (1839) Pharmaceutische Zoologie
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Achflleum.

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förmigen- oder lanzettförmigen Fühlern. Nerven, Augen undmännliche Geschlechtstheile sind noch nicht beobachtet. Sie ver-mehren sich durch freiwillige Theilung,. durch Austreibeji vonSprosse«, durch abfallende Reime oder Eier. Die sich durchfreiwillige Theilung vervielfältigten Thiere, so wie die abgesetz-ten Knospen, bleiben mit dem mütterlichen Körper in Verbindung,und ihre Absonderungen vermehren die Grösse des gemeinschaft-lichen Korallenstockes, so dass sich endicn Korallenriffe bilden. —Sie leben meistens im Meere.

(Grant, Observations an the Structure and functionsof the Sponge. InEdinb. new. philos. journ. July — Decbr.£826. — IL F. Link, lieber Pflanzenthiere überhaupt unddie dazu gerechneten Gewüchse besonders* Berlin 1831. 4.Mit 1 Kpf.) _

ORDNUNG SPONG1AE. THDMSCHWÄEMME«),

Vielgestaltige, faserig poröse, verfilzte Stämme, mit einergallertartigen- Masse überzogen und durchdrungen..

Gattung Achillewn S chic ei ff g er. Badeschwamm.

Ein vielgestaltiger, mit unregelmässigen Löchern durchzoge-ner, aus einem netzförmigen Fa'dejigewebe bestehender Stamm,dessen ganze Oberfläche mit Gallerte überzogen ist.

Achill'eum Ja einul a tum Schweigger,

(Syn. Spongia oflicinaüs Lian.)

(Abbild. Esper, Pflanzenthiere etc. t. 15—-17.)

Der gemeine Badeschwamm ist seit den ältesten Zei-ten bekannt und zum Theil als Arzneimittel gebraucht. Er be-wohnt den Boden des Meeres und die von demselben bespühltenFelsen. Man findet ihn im mittelländischen Meere, be-sonders an den griechischen und syrischen Küsten, beiTunis und Tripolis,, im rothen Meere und an den Kü-sten von Nordamerica, Brasilien und Japan, aber nieim süssen Wasser. — Er kommt mit einem Stielfortsatz odereiner Art Wurzel am Boden befestigt vor und erreich* die Grösseeiner Faust bis einen Fuss im Durchmesser und darüber. Essind meistens rundliche, etwas flach gedrückte, häufig in meh-rere Lappen getheilte Stämme, deren Farbe verschieden, grau,

V

*) Die Thierschwamnie werden von den neueren Zoologen nicht mehrals Tluere betrachtet; aber auch die Botaniker scheinen sie nichtin ihr Bereich aufnehmen zu wollen, wie sie deim auch von Neesvon Ksenbeck im botanischen Theile dieses Werke» Knergajigonsind. Da sie aber für die Pharmacie ein sehr wichtiger Artikel sind,so weisen wir ihnen hier ihre alte Stelle an, ohne dadurch dieThierschwamnie als Thiere annehmen zu wollen, da ihnen wirklichalle thierische Structur abzugehen scheint, hingegen ih; bedeuten-der Stickstoirgeha.lt für ihre thierische Natur spri«W.