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1 (1842) A - E
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Dagcerheottp.

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Setzt man hierin für % nach einander 90° und 180°, so bekommt

man zwei Werlhe *' und *" für *, welche der ersten und zweiten

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Grenze der Dämmerung entsprechen; und^ würde die Dämme-

rungsdauer in Stunden sein. Man erhielte so z. B. 1 St. 18 Min. fürden' Aequator zur Zeit des Wintersolstitrums, 2 St. 4 Min. für eineBreite von 50°. Die Zeit der kürzesten Dämmerung fände sich als-dann bei sin«=sin/>sin9' > . Hiernach würde diese Zeit kürzesterDämmerun» eintreten für den Aequator in den Nachtgleichen miteiner Dauer von 1 St. 12 Min. für eine Breite von 50°, am 3. Märzund am l. October mit einer Dauer von 1 St. 53 Min. Diese Be-stimmungen verlieren aber sehr an Werth, wenn man bedenkt, dassdie Dämmerung, (in sofern man die Sternerkennung als Merkmal fest-hält), nicht bloss von der Höhe des einer merklichen Erleuchtungfähigen Theils der Atmosphäre und von dem Stande der Sonne ab-hängt, sondern auch von der veränderliehen Durchsichtigkeit derLuft und von der Anwesenheit der (das Licht besonders stark re-flectirenden) Dampfbläschen in der Luft. Denn diesen Umständenscheint man es hauptsächlich zuschreiben zu müssen, wenn die be-obachtete'mmerungsdauer in hohen Breiten die berechnete so sehrübertrifft und die in niederen Breiten beobachtete die berechnete sosehr hinter sich zurücklä'sst. Unter Anderen giebt nämlich Acostafür Chili in der trockenen Jahreszeit \ St., v. Humboldt für Cu-niana nur wenige Minuten als Dämmerungsdauer an!

Mit der Höhe der Dampfbläschen bringt auch Kämtz die Erfah-rung Riocioli's im Zusammenhang, dass im Sommer die Dämme-rung länger sey als im Winter, so wie dass die Morgendämmerungkürzer sey als die Abenddämmerung. R.

Daguevreotyp ist der Name für den von Daguerre erfun-denen Apparat zur Fixirung der Lichtbilder der Camera obscura.

Das Geschäft dieser Fixirung zerfällt in zwei Operationen. Dieerste bezweckt, die das Bild auffangende Tafel für Lichteindrückeempfänglich zu machen; die zweite, diese Tafel, nachdem sie dieLichteindrücke in der dunklen Kammer aufgenommen hat, für fernereLichteinwirkungen unempfänglich zu machen. Für den ersten Zweckmuss die Tafel aus einer Substanz bestehen, oder mit einer Substanzüberzogen sein, welche durch das Licht eine chemische Aenderungerleidet. Die Schatten und Lichter des Bildes werden alsdann durchdie von der Intensität des einwirkenden Lichts hervorgebrachte grös-sere oder geringere Vollständigkeit der chemischen Aenderung be-zeichnet, und es muss daher, um diese Unterschiede nicht wiederverwischen zu lassen, die Tafel spätestens dann dem Licht entzogenwerden, wenn die lichtesten Stellen das Maximum ihrer Umänderungerfahren haben.

Die zweite Operation kann möglicher Weise darin bestehen,dass man nachgehends entweder die angegriffenen oder die vomLicht nicht angegriffenen Theilchen durch 'Erwärmung verflüchtigt

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