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1 (1842) A - E
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AxiNIT

ÄZOBENZOYL.

ihrer Richtung sich fortpflanzenden gewöhnlichen und ungewöhnlichenStrahlen gleiche Geschwindigkeit haben. Ist m die Hälfte des zwi-schen ihnen liegenden Winkels, so ist

tang 2 m = 4- • —----- r

° X 1 er 2 ---- V 1

9) Scheinbare optische Axen nennen Brewster und Neumanndie Richtung der Normalen derjenigen ebenen Wellensysteme, welchenach ihrem Uebergang aus der Luft in den Krystall die Richtung derwahren optischen Axen verfolgen würden, vorausgesetzt, dass diebrechende Fläche senkrecht auf der Halbirungslinie des Winkels der-selben steht, R.

Axinit von cklvt) Beil, wegen der beilähnlichen Gestalt derKrystalle. Thumerstein. Kommt in eingliedrigen Krystallen, ausserdemauch derb und eingesprengt vor. Er ist nelkenbraun oder perlgrau,nahe von Härte des Quarzes, und wird beim Erwärmen polarelektrisch.Spec. Gew. 3,2; geschmolzen 2,81; schmilzt leicht vor dem Löthrohrzu einem grünen Glase. Er enthält Borsäure, welche die Aufstellungeiner Formel sehr schwierig macht, da man nicht recht weiss, inwelcher Verbindung man sich dieselbe denken soll. Rammeisberg

hat die Formel 2(ßSi -f- 2-Rsi) + BS als die wahrscheinlichste auf-gestellt, worin R Kalkerde und Magnesia, » Thonerde, Eisen- undManganoxyd vorstellen. (Pogg. Ann. L. p. 363.) B.

Azadirin, PflanzenaJkalo'i'd aus der Melea Azadirachta. Schwe-

felsaures Azadirin vertreibt nach Piddington das Fieber.

M.

Azelainsäure. Laurent fand, dass bei der Einwirkung derSalpetersäure auf Oelsäure, sich neben Korksäure, Pimelinsäure, Adi-pinsäure, Lipinsäure, Azole'insäure und Oenanthsäure auch eine be-sondere Säure bilde, w r elche er zwar von derselben Zusammensetzungwie die Korksäure, aber von anderem Atgew. fand. Sie besteht nachihm aus C 10 fl i8 O 5 oder 55,5 c; 8,1//; 36,4 0. Atgew. 1202. Ann.de Chim. et de Phys. LXVI. p. 154. Brom eis fand die Säure mitder Korksäure identisch. Ann. der Pharm. XXXV. p. 109. M.

Azobenzo'id wurde von Laurent dargestellt, indem er zu-erst heisse Wasserdämpfe von oben durch einen mit zerquetschtenMandeln angefüllten Cylinder dringen liess, und auf das so erhalteneBittermandelöl ätzendes Ammoniak goss. Nach mehreren Wochenhat sich das Oel gebräunt und ist klebrig geworden. Aether und Al-kohol entfernen aus der Masse alles Unwesentliche, und zurück bleibtin Pulverform das reine, weisse Azobenzo'id, das bei höherer Tem-peratur geschmolzen und dann erkaltet auch als krystallinische Masseerscheint. Die Formel der Verbindung ist: C 4 ,// 33 iV s , und das Atgew r .demnach 3869,54, doch wird beides noch einer berichtigenden Un-tersuchung werth und fähig sein. Ann. de Chim. et de Phys. LXVI.p. 181. ff. M.

Azobenzoyl, Ein Körper, den Laurent mit mehreren an-

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