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1 (1886) Die Alchemie bis zum letzten Viertel des 18. Jahrhunderts
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2 Ursprung der Alchemie.

züglich der Mittel, die künstliche Erzeugung von Gold zu bewirken,genauer zu unterrichten, und haben sich mit Versuchen zur Lösungdieser Aufgabe praktisch beschäftigt, als die Zahl Derer war, welcheBekanntschaft mit der Zauberei oder der Geisterkunde in entsprechendeingehender Weise sich anzueignen oder gar selbst Zauberei zu treibenoder Geister zu beschwören versuchten. Die Geschichte der Alchemiegehört defshalb nicht ausschliefslich in die Geschichte der Chemie,wenn gleich die Erwerbung der Anfänge chemischer Kenntnisse ganzwesentlich aus der Betreibung der Alchemie hervorgegangen, bez.-w.durch sie unterstützt worden ist. Die Geschichte der Alchemie hatwährend langer späterer Zeit wenig oder keine Bedeutung mehr fürdie Berichterstattung über die Fortschritte der Chemie, wohl aberhat sie Bedeutung für die Vervollständigung des Wissens, wie langesich Vorurtheile und auf ihnen beruhende Beschäftigungen bei einemoder dem anderen Volk in einer für das Bemessen des Culturzustandesdesselben nicht unerheblichen Weise erhalten haben.

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Erfahrungen, dafs aus Substanzen, in welchen ein Gehalt anGold oder Silber nicht unmittelbar erkennbar ist, durch geeigneteBehandlung derselben doch das eine oder das andere Metall erhaltenwerden kann, scheinen den Ausgangspunkt dafür abgegeben zu haben,dafs man an die Möglichkeit glaubte, die genannten edlen Metalleaus Substanzen, die Nichts davon enthalten, künstlich darzustellen.Beobachtungen, dafs durch Einwirkung gewisser Substanzen auf eins.g. unedles Metall eine in die Augen fallende Eigenschaft des letzterenzu der eines edlen Metalls abgeändert werden kann: die Farbe desKupfers z. B. sich durch angemessene Behandlung desselben mitgewissen (zinkhaltigen) Substanzen in Goldgelb und mit anderen(arsenhaltigen) in Silberweifs überführen läfst, unterstützten diesenGlauben in der Richtung, dafs die Umwandlung eines unedlen Metallsin ein edles künstlich bewirkt werden könne. Eine weitere Stützedafür, an die Möglichkeit der künstlichen Erzeugung von Gold undSilber zu glauben, gewährte die Aristotelische Lehre, dafs in denverschiedenen Körpern nicht die Materie sondern nur die Eigen-schaften der Materie verschieden seien, und wie nach ihr der Übergang