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Kurfürsten von Sachsen S. 129 (J. F. Böttger S. 130), des KurfürstenMaximilian II. Emanuel von Bayern und des Königs Friedrich I. vonPreufsen S. 134 (Caetano S. 134), des Königs Friedrich IL von PreufsenS. 138, des Herzogs Ernst August von Sachsen-Weimar S. 139, des HerzogsKarl von Braunschweig S. 140, von geistlichen Fürsten S. 140, u. A. derKurfürsten Johann Philipp von Mainz und Johann Philipp von TrierS. 141 (J. G. Stahl S. 142), der Staaten von Holland und West-Friesland(Becher's Sand-Bergwerk) S. 144;
die juristische Überzeugung von der Möglichkeit der Metallveredlung und
der Darstellbarkeit des Steins der Weisen S. 147 (das angebliche Leipziger
Gutachten von 1715 S. 150).
Der Glaube an die Wahrhaftigkeit der Alchemie wurde im Allgemeinen nicht
erschüttert durch das Bekanntwerden alchemistischer Betrügereien, wie sie schon
frühe und später häufig vorkamen S. 156 (alchemistische Surrogate edler
Metalle S. 159; in welcher Weise angeblich künstliche Production edler Metalle
ausgeführt wurde S. 162; die s. g. Vermehrung edler Metalle S. 166), wie sie
namentlich von Alchemisten, die für Fürsten arbeiteten, vielfach ausgeführt,
aber auch, wenn erkannt, von den Letzteren hart bestraft wurden S. 168 (über
die Art der Bestrafung S. 168; Ph. Sömmerring und seine Genossen S. 169;
Mamugnano o. Bragadino S. 173; Job. Hector v. Klettenberg S. 174;
wie der Herzog Friedrich von Württemberg mit betrügerischen Alchemisten
verfuhr S. 180; Krohnemann S. 185 u. A.).
Der Glaube an die Alchemie erhielt sich bei Fürsten trotzdem, dai's dievon ihnen begünstigte Kunst statt des erhofften Gewinnes bedeutende Ver-luste brachte, S. 186, und es fanden sich auch immer Alchemisten, die aufder Fürsten Kosten zu arbeiten bereit waren, trotz der ihnen unter solchenVerhältnissen drohenden Gefahren, S. 190. Ernsten Gefahren waren auchaufserhalb der Hofkreise vermeintlich erfolgreiche Alchemisten ausgesetztS. 197 (u. A. Sendivogius S. 198), deren Mehrere denn auch nur mitgröfster Vorsicht der Verpflichtung genügt haben sollen, Thatsachen für dieWahrhaftigkeit der Alchemie sprechen zu lassen, S. 199 (z. B. Philale thaS. 200, Laskaris S. 200). Anderseits sollten solche Alchemisten verpflichtetsein, die Lösung der Aufgabe ihrer Kunst so geheim zu halten, dafs sie. nicht zur Kenntnifs Unwürdiger komme, S. 201. Erfolgreiche Beschäftigungmit der Alchemie wurde als durch höhere Einflüsse und durch Frömmigkeitbedingt betrachtet S. 204; ihr standen im Weg die Unverständlicheit derdafür veröffentlichten Anleitungen S. 215 und die Schwierigkeit, in den Be-sitz deutlicherer Vorschriften zu gelangen S. 221.Erschütterung des Glaubens an die Alchemie: Verurtheilung oder ungünstigeBeurtheilung derselben durch Einzelne vom vierzehnten Jahrhundert an,während anderseits noch ausgezeichnete Gelehrte sich gläubig zu ihr verhieltenS. 224 (im vierzehnten bis sechszehnten Jahrhundert Papst Johannes XXII.S. 225, Trithemius S. 226, Erasmus, Melanchthon, Erast, Palissyu.A. S. 228; im siebzehnten Jahrhundert Kircher, Rolfinck S. 230, ander-seits Bacon von Verulam, Spinoza, Leibnitz S. 231), und zunehmender