XI —
wenig ist — habe
ich verhältnifsmäfsig viel durchlesen.Nicht ganz so viel darauf hin, dafs ich von mir aus ineinem oder einem anderen Buch etwas mich Belehrendeszu finden hoffte oder auf eines durch ein anderes hinse-wiesen wurde, als man wohl danach denken könnte, dafsmanchmal Büchern, die meinem Lesekreis sehr entferntliegen, Etwas entnommen ist. Ab und zu ist mir vonguten Menschen, die mein Interesse für alles die AlchemieBetreffende kannten, eine Beihülfe durch Angaben geworden,da oder dort finde sich so Etwas; herzlich dankbar warich stets für jede derartige Mittheilung, zeigte sich auchdafs das zu Findende mir bereits bekannt war, und auf-richtig habe ich immer bedauert, dafs solche Menschen sorar sind. Das Meiste, was ich durchlesen habe, konnteich nur aus Bibliotheken erhalten. Dafs ich von der Be-rechtigung, die Heidelberger Universitäts-Bibliothek zu be-nutzen, nach Möglichkeit Gebrauch gemacht habe, ist selbst-verständlich. Die Einsichtnahme in Vieles wurde mir durchandere Bibliotheken ermöglicht. Grofse Erleichterung fürmein Arbeiten — auch durch Angabe der Werke, die be-stimmten Riehtungen angehörig für mich benutzbar seien— haben mir namentlich zwei Bibliotheken gewährt: dieUniversitäts-Bibliothek zu Giefsen, auf welcher ich von demEnde der 1830er Jahre an gelernt habe, auf einer Bibliothekzu arbeiten, und auch nach meiner Übersiedelung nachHeidelberg nie als ein Fremder betrachtet worden bin, unddie Hof-Bibliothek zu Darmstadt, die aufser ihrem Reich-thum an Rosenkreuzer-Schriften mir auch manches Andere,was sonst schwer zu erhalten ist, zugänglich gemacht hat;den Vorständen dieser beiden Bibliotheken: dem verstorbenenProfessor Dr. Noack zu Giefsen und Herrn GeheimerathDr. Walther zu Darmstadt bin ich zu aufrichtigstem Danke