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Chemische Untersuchung des Schwefelwassers bei Sebastiansweiler : eine Inaugural-Dissertation
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Das Wasser enthält also eine verkohlbareMaterie und namentlich Erdharz.

II. Versuche zu Bestimmuno; der Men-gen der Bestandtheile.

Bestimmung der Mengen der gasartigenJßestandtheile.

1) Das im Wasser aufgelöste Gas wurde durchKochen des Wassers in einem Retörtchen, welchesganz damit angefüllt und mit einem mit demselbenWasser gefüllten Recipienten verbunden war, ent-wickelt und auf 100 Vol. Schwefelwasser ungefähr5| Vol. Gas erhalten, wovon 2.26 Vol. durch Auf-lösung von schwefelsaurem Kupfer absorbirt wur-den, was eben so viel Schwefelwasserstoffgas an-zeigt. Das übrige Gas zeigte mit Kalkwasser keinebemerkliche Veränderung, aufser ein wenig Trü-bung des letztern. Demnach enthielten ungefähr100 Vol. von dem Schwefelwasser 2,26 Vol. Schwe-felwasserstoffgas und 3.07 Stickgas mit et-was kohlensaurem Gas und Kohlenwasser-s t o f f g a s.

2) Sechs Bouteillen Wasser, deren Innhalt auf225 Par. Cnb. Zolle berechnet wurden, wurden zuSebastiansweiler durch schwefelsaures Kupfer ge-fällt und dadurch etwas über 62 Gran Nieder-schlag erhalten, Avovon 52 Gran mit Salzsäure be-handelt, 12.2 Gran Schwefelkupfer zurückliefsen;