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Chemische Untersuchung des Schwefelwassers bei Sebastiansweiler : eine Inaugural-Dissertation
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10) Der in Alcohol und Wasser unauflöslicheund mit letzterem ausgekochte Theil des FestenRückstandes hinterläfst bei der Auflösung- in Salz-säure eine flockige Masse, welche nach demGlühen ein feines weifses Pulver darstellt, Kie-selerde.

Die salzsaure Auflösung wurde mit Salpeter-säure erhitzt, abgedampft und mit Hülfe von frisch-zugesetzter Salzsäure wieder in Wasser aufgelöst.Es blieb von neuem eine kieselerdige Masse zurück,die aber durch ihre gelbbraune Farbe eine Spurvon Mangan zu verrathen schien.

11) Die salzsaure Auflösung gab mit Auflö-sung Cyaneisenkalium sogleich schönes Blau (dienämliche Salzsäure mit Auflösung von Cyaneisen-kalium allein nichts). Demnach enthält das Was-ser Eisen.

12) Beim Glühen des Rückstandes vom abge-dampften Wasser wurde es dunkelgrau, es giengetwas Wasser über von einem brenzlichen Geruch,welches einen säuerlichen Geschmack hatte, ge-bräuntes Curcumapapier wieder gelb färbte und mitsalpetersaurem Silber gelbe Flocken erzeugte, diesich in Salpetersäure wieder auflösten.

Der salzige Theil, welchen die weingeistigeAuflösung des nicht geglühten Rückstandes zu-rückliefs, war bräunlich gefärbt, hatte einen bitu-minösen Geruch und liefs bei der Auflösung inWasser eine braune bituminös riecende Materiezurück.