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Bei den provisorisch bereiteten Präparaten pflegt man an der Seitedes Objektträgers eine Etikette anzubringen, an welcher verschiedeneNotizen (Art des Präparates sowie nähere Angaben über das Sediment,Datum, wann das Präparat hergestellt wurde etc.) vermerkt sind.
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Markierapparat mit einerDiamantspitze.
Abb. 8.
Fertiges Dauerpräparat.
Bei den fertiggestellten Präparaten (Abb. 8) ist es empfehlenswert,auf beiden Seiten des Objektträgers etwa 1 mm dicke Kartonstücke vonder Breite des Objektträgers anzukleben und entweder auf diese Notizenunmittelbar oder auf Etiketten geschrieben anzubringen. Solche Schutz-leisten aus Kartonpapier haben den Vorteil, daß die Präparate nötigen-falls direkt aufeinander gelegt werden können ohne beschädigt zuwerden. Zum Aufkleben von solchen Schutzleisten ist am geeignetestenFischleim (Syndetikon), weniger geeignet ist Lack und ungeeignetGummi.
Die fertigen Präparate pflegen in Kassetten verschiedener Modelleaufbewahrt zu werden; die Wahl solcher hängt ausschließlich von demGeschmacke des einzelnen ab.
Eine Sammlung von Harnsedimenten und Harnprodukten ist zurOrientierung sehr empfehlenswert und es ist nicht schwer, sich mit derZeit eine solche Sammlung herzustellen.
Das Zeichnen.
Das Zeichnen ist das wichtigste Hilfsmittel bei allen mikrosko-pischen Beobachtungen, es schützt vor flüchtiger Betrachtung und sichertdie Gründlichkeit der Untersuchung.
Die Bilder, welche uns die Harnsedimente liefern, sind derarteinfach, daß sie ein jeder, selbst wenn er kein geübter Zeichner ist, ent-werfen kann.