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Mikroskopische und mikrochemische Untersuchung der Harnsedimente : mit 17 Taf. u. 13 Abb.
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Eine andere Vorrichtung zum Zwecke des Wiederfindens einesObjektes ist der sogenannte Objektmarkierer (Abb. 6).

Abb. 5.

Die Einteilung; des Objekttisches nach de Vescovi.

Abb. 6.

Objektmarkierer von Kloenenach Z i in m e r m ann.

Derselbe wird an die Stelle eines momentan nicht nötigen Objektivsam Revolver angeschraubt. Nachdem nun das gewünschte Objekt genauin die Mitte des Gesichtsfeldes gebracht wurde und der Objektträgermit Klammern festgehalten ist, wird der Revolver derart gedreht, daßoberhalb des Präparates der mit Farbe befeuchtete Objektmarkierer zustehen kommt. Wenn man nun den Tubus senkt, so berührt der Mar-kierer das Deckgläschen und hinterläßt darauf einen kleinen Ring, vonwelchem das gewünschte Objekt umrandet wird. Eine Beschädigung desObjektes ist nicht zu befürchten, da die Spitze des Markierers beweglichist und bei dem leisesten Drucke gehoben wird. Für solche Präparate;, beideren Untersuchung Zedernöl angewendet wird, kann der soeben be-schriebene Markierer nicht verwendet werden, da durch das Zedernöldie Ringe weggewischt werden. Für solche Präparate ist dann ein Mar-kierer mit Diamantspitze zu empfehlen (Abb. 7).

Schließlich kann man auch ohne Markierer, allerdings nicht sopräzise, das gewünschte Objekt folgenderweise markieren: Das Objektwird genau in die Mitte des Gesichtsfeldes eingestellt und der Objekt-träger mit Klammern festgehalten. Darauf wird nach Entfernung vonObjektiv und Okular mit der Feder die Mitte des Gesichtsfeldes miteinem kleinen Kreis umringt, während das Auge nun durch den leerenTubus blickt.