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Neuer Zeichenapparat von Reichert.(Zirka </j nat. Größe.)
Für solche, welche gar kein Zeichentalent besitzen, wird einZeichenapparat recht gute Dienste leisten.
Ein besonderer Vorteil der mittels eines Zeichenapparates aufge-nommenen Bilder beruht darauf, daß das Bild wirklich in der natürlichenGröße entworfen wird und daher auch nachträglich auf dem Papiereselbst gemessen werden kann.
s Zeichenapparate gibt
es eine ganze Mengeund es soll die Wahleines solchen jedemüberlassen werden.
Der in unserer Ab-bildung 9 dargestellte
Zeichenapparat vonKeichert ist für unsereZwecke sehr geeignet.Eine Gebrauchsan-weisung ist beigegeben.Nur soviel soll gesagtwerden, daß sich zum Zeichnen am besten ein vollkommen glattes weißesoder graues Kartonpapier eignet. Die Bleistifte sollen hart und scharfzugespitzt sein.
Das Messen der Präparate.
Um die organisierten Gebilde des Harnsedimentes studieren zukönnen, ist mitunter das Messen derselben erforderlich.
Dasselbe wird am einfachsten mittels eines Mikrometerokularesvorgenommen. Bei den Mikrometerokularen neuester Konstruktion istdie Augenlinse durch eine sogenannte Schneckenbewegung drehbar,wodurch die korrekte Einstellung der Teilung für jedes Auge ermög-licht ist.
Als Einheit für die mikroskopischen Messungen dient ein Tausend-stel eines Millimeters (O'OOl mm) oder ein Mikron und wird mit demZeichen „p." signiert.
Die Mikrometerwerte für einzelne Objektive werden stets von demFabrikanten bekanntgegeben.
Diese betragen z. B. bei der Firma C. Keichert für:Objektiv Nr. 1 = 39 [xObjektiv Nr. 4 = 11 JiObjektiv Nr. 7 = 2"7 [*Immersion 1 / 12 = 1-8 [J-Alle Messungen müssen stets bei derselben Tubuslänge (die An-gaben beziehen sich auf eine solche von 160 mm = etwa halb ausge-zogener Tubus) ausgeführt werden.