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Schwefelsäure.
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wieder horizontal, der Stift tritt aus dem Quecksilber aus, derStrom wird unterbrochen und die weitere Abscheidung von Metallhört auf.
Bei großen Gegenständen muß die Roseleursche Wage ent-sprechend stark gebaut sein, was ihre Anwendung erschwert.Pfannhauser konstruierte deshalb eine andere Wage, die derbeschriebenen gleicht, nur hängen hier an Stelle der Waren Kupfer-bleche in einer Kupfervitriollösung, die der Strom, ehe er in dasBad eintritt, durchfließen muß. Nach dem Faradayschen Gesetzeist die auf diesen Blechen ausgeschiedene Kupfermenge der imBade abgeschiedenen Metallmenge proportional, weil ja dergleiche Strom in beiden Fällen die Zersetzung bewirkt. Die Wagehat daher-nur die Kupferbleche zu tragen und kann dement-sprechend viel leichter sein, auch läßt sie sich in einem Neben-raume aufstellen, wo sie von der Einwirkung der Säuredämpfegeschützt ist.
Eine vereinfachte, doch auch minder leistungsfähige Formder Herstellung von Metallüberzügen unter Verwendung desgalvanischen Stromes ist die Vernickelung, Versilberung etc.durch Kontakt. Hier wird der elektrische Strom dadurch erzeugt,daß man den zu vernickelnden Metallgegenstand in das Badbringt und mit einem Stabe aus einem anderen Metalle berührt,oder indem man die Gegenstände auf Metallsieben unter häufigerBewegung in das Bad hält. Für Rotvergoldung durch Kontaktverwendet man beispielsweise die folgende warme Lösung:200 g phosphorsaures Natrium,
35 g schwefeligsaures Natrium,
10 g kohlensaures Kalium,4 g Gold als Goldchlorid,
10 g Cyankupfer-Cyankalium,
20 g Cyankalium, 100% ig,
10 / Wasser.Man bringt die zu vergoldenden, vorher sorgsam gereinigtenGegenstände in dieses Bad und berührt sie mit einem Zinkstabe,wodurch der elektrische Strom entsteht, der das Gold ausfällt.Doch muß man die Berührungsstellen häufig wechseln, damitkeine Flecken entstehen und sich der Goldniederschlag gleich-mäßig bildet, auch ist der Überzug, der durch Kontakt erzeugtw 'rd, nie so haltbar wie bei den galvanostegischen Verfahren.Genau so, wie sich blankes Eisen in einer Kupfervitriollösungmit einer Schichte von Kupfer überzieht, wobei gleichzeitig eine
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