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Repetitorium der Chemie : mit besonderer Berücksichtigung der für die Medizin wichtigen Verbindungen, sowie des "Arzneibuches für das Deutsche Reich" und anderer Pharmakopöen, namentlich zum Gebrauche für Mediziner und Pharmazeuten
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Aliphatische Verbindungen.

Die den Amidsäuren u. Aminosäuren analogenSäurederivateheißenUre'idsäuren oder Ur ein o säuren.

Allophansäure, Ure'inoameisensäure, „„

ist nur in Form von Estern bekannt, die CO<^ 1 J w ?ip nn TTschwerl. Krist. bilden. Bü ^ v<j n.

Biurei, das Amid der Ure'inoameisen- „„

säure, entsteht aus Harnstoff bei 150—170° CO<£S?/-<n-wtru. bildet leichtl. Nadeln (s. S. 492). Wü OU JNÖ »'

Biuretamidin, Dizyandiamidin, dient p n/ NH,zum Nachweis von Ni neben Co (S. 318). UU<; -NH-C(NH)-NH 2 .

Allantursäure, Grlyoxalylure'id,(-CH(OHrCO- Glyoxalyl), entsteht durch C0< - NH ~ C | °Oxydation von Hydantoin u. Allantoin NH~CH(OH).

(s. unten), bildet leichtl. Kriat.

Hydanioin, Clykolylureid ("CO-CH,-Grlykolyl), entsteht durch Einw. von HJ q^^NITCO -.auf Allantoin oder Alloxansäure u. bildet '^-NH - CH i! ^ > 'neutrale Nadeln.

Hydantoinsäure, Urei'noessigsäure, jttt

entsteht aus Hydantoin beim Kochen mit CO^-.jtjw-itt .panwBa(OH) 2 , bildet saure Prismen. flfl 0±±2 UUUfl '

Parabansäure, Oxalylure'id ("CO COOxalyl), entsteht durch energische Oxy-dation von Harnsäure, Alloxan, Guanin,verhält sich als zweibas. Säure.

Oxalursäure, Ure'idoxalolsäure, ent-steht beim vorsichtigen Erwärmen von verd.Alkalien mit Parabansäure, findet sich alsAmmoniumsalz in Spuren im Harn.

Alloxan, Mesoxalylurei'd, durch ge-mäßigte Oxydation von Harnsäure u. Xan- nr\^-ixn \ji_>^p,thin erhalten (S. 502); saure, die Haut ^^NHCO^ 1 ^ -rötende Prismen, leicht Alloxanthin bildend.

Alloxansäure, Urei'dmesoxalsäure, NH~CO~CO

entsteht durch verd. Alkalien aus Alloxan CO<\Jttu. bildet leichtl. Krist. i ^ ±1 »

Dialursäure, Oxymalonylure'id, ent- NH"CO

steht aus Alloxan mit nasz. H, oxydiert CO<™^_p,-^>CH(OH)'sich zu Alloxanthin, ist eine zweibas. Säure.

Barbitursäure,Malonylureid, entstehtdurch Reduktion der Dialursäure, sowie pQ^NH'CO-^pTTbeimErhitzen von Harnstoff mitMalonsäure, "NNH'CO-^" ^'bildet Prismen u. ist eine zweibas. Säure.

Diäthylbarbitursäure findet als Veronal (Diäthyl-malonylharnstoff), Dipropylbarbitursäure als Proponal;Veronalnatrium als Medinal med. Anw.

Allantoin, C 4 H,jN 4 0 8 , das Diureid des _ nn

Glyoxalsäurehydrats, CH(OH),rCOOH, aus C 0< V V

Harnsäure durch KMn0 4 entstehend, findet NH~CO NH>-

co ^NH-CO^J< ^NH-CO ;> -

CO <NH a COCOOH.

-NH-CO.

COOH.