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Benennung.
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KOH +HC1 = KC1 + HOH,Ca(OH), + H 2 S0 4 = CaS0 4 + 2HOH,CaO +H 2 S0 4 = CaS0 4 +HOH,
oder daß ein Säureanhydrid sich direkt miteinem Basenanhydrid oder einem Metalloxyd ver-bindet, z.B. Fe a 0 3 + 3S0 8 = Fe 2 (SOJ 3 ,Pb0 2 + S0 2 =PbS0 4 .
Neutrale Salze (normale Salze) nennt man solche,die entstehen, wenn alle auf dem Wege der Salzbild, ver-tretbare H-Atome einer Säure durch Metallatome ersetztwerden, d. h. wenn Neutralisation stattfindet.
Ein neutrales Salz schmeckt meistens weder sauer noch laugen-hafr, sondern rein salzig, ferner zeigt es auch meistens neutraleReaktion, d. h. es verändert weder Lackmus- noch Kurkuina-farbstoff, noch Phenolphtaleinlös., noch Methylorangelös.; jedochreagieren manche neutrale u. selbst saure Salze alkalisch, wennsie sich von schwachen Säuren ableiten u. anderseits reagierenmanche normale Salze sogar sauer, wenn sie sich von schwachenBasen ableiten (s. S. 62).
Bei der Benennung sauerstoffhaltiger Salze gibtman allen Salzen, die das gleiche salzbildende Elemententhalten, einen hierauf bezüglichen Genusnamen, indem mandie letzte Silbe des lateinischen Namens des säurebildendenElements durch die Endung „at" für sauerstoffreichere, durchdie Endung „it" für eine etwa vorhandene sauerstoffarmereVerb, ersetzt; für die Bezeichnung „Über" setzt maa „Per"oder „Hyper", für „Unter" aber „Hypo" vor.
Z. B. MCIO Hypochlorite statt unterchlorigsaure Salze,MC10 2 Chlorite „ chlorigsaure „
MCIO3 Chlorate ,, chlorsaure ,,
MOIO4 Perchlorate „ überchlorsaure „ .
Der Speziesname wird gebildet, indem man dem Genus-namen den Namen des wasserstoffvertretenden Metalls vorsetzt.
Z. B. KCIO Kaliumhypochlorit statt unterchlorigs. Kalium.NaCIO, Natriumchlorit „ chlorigsaures Natrium.
NaCl0 3 Natriumchlorat „ chlorsaures Natrium.
AgC10 4 Silberperchlorat „ überchlorsaures Silber.
Die rechtsstehende, noch häufig gebrauchte Speziesbezeichnungist undurchführbar, sobald sie auf zwei Salze angewendet werdensoll, die dasselbe Metall verschiedenwertig enthalten, z. B. für dasschwefelsaure Eisen, von dem man zwei so zu bezeichnende Ver-bindungen FeS0 4 u. Fe 2 (S0 4 ) 3 kennt; erstere bieß früher schwefel-saures Eisenoxydul, letztere schwefelsaures Eisenoxyd (s. unten).
Den Speziesnamen zweier Salze, welche dasselbeMetall in vergeh. Wertigkeit enthalten, bildet manwie den der Oxyde usw. (S. 110), indem man dem latei-