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1 (1920)
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Fnrfurolum.

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den pulverigen Inhalt, entweder in Getränk oder in Form einer Latwerge. Als Brunst-pulver verabfolgt man eine Mischung der Sporenmasse mit Zimmtpulver oder mit Pulvisaromaticua.

Itrnnstinittelfür Kühe und Schweine.Rp. Fungi cervini 3,0 g

Cantharidum pulv. 1,0 g

Fnictus Lauri pulv.Fruetus Foeniculi pulv.Serain. Foenugraeci pulv. ää 4,0 g.D 8. Auf 2mal binnen 1 j t Stunde einzugehen.

Furfurolum.

Fnrfnrol. Fnrfuraldehyd. Brenzschlelmsäurealdehyd. Fnraualdehyd. Fnrol.Künstliches Ameisenöl (Döbereiner). CJI 8 0. CHO. Mol. Gew. = 96.

Das Furfurol entsteht beim Erhitzen der Pentosen und Kohlehydrate mit Salzsäureoder verdünnter Schwefelsäure. Es ist auch im Fuselöl enthalten. In reichlichster Mengeentsteht es bei der Destillation von Weizenkleie mit verdünnter Schwefelsäure.

Darstellung. 1 Th. Weizenkleie wird mit einer Mischung von 3 Th. Wasser und1 Th. konc. Schwefelsäure destillirt, bis 3 Th. übergegangen sind. Man neutralisirt dasDestillat mit Natriumkarbonat und sättigt es mit Kochsalz. Hierdurch wird das Furfurolunlöslich abgeschieden (ausgesalzen). Zur Reinigung behandelt man es mit sehr verdünnterSchwefelsäure unter Zusatz kleiner Mengen von Kaliumdiehromat, entwässert es mittelsOalciumchlorid und rektificirt es wiederholt im Wasserstoffstrome. Ausbeute etwa 3 Proc.der Kleie.

Eigenschaften. Frisch rektificirt eine klare, farblose Flüssigkeit von aromati-schem Geruch (zugleich nach Zimmtöl und Bittermandelöl riechend); an der Luft und imLichte färbt es sich bald gelb bis braun, schliesslich geht es in eine theerartige Masseüber. Das Furfurol hat bei 15° C. das spec. Gewicht von 1,165, es siedet bei 160162° C.und ist in 12 Th. Wasser löslich, in Alkohol und in Aether sehr leicht löslich. Mit Na-triumbisulflt verbindet es sich zu blätterigen Krystallen.

Das Furfurol hat alle Eigenschaften eines Ahlehydes und ist besonders durch seineNeigung zur Farbstoffbildung ausgezeichnet, worauf einige schöne Farbreaktionen desFurfurols beruhen. Löst man z. B. 12 Tropfen Furfurol in 23 ecm 96procentigemAlkohol, fügt 34 Tropfen farbloses Anilin und 23 Tropfen Salzsäure von 25 Proc.hinzu, so entstellt eine prachtvolle karminrothe Färbung, auf deren Zustandekommen deTNachweis des Fuselöls nach Jorissen beruht. Das Furfurol soll nicht ganz ungiftig sein.Therapeutische Verwendung findet es nicht, dagegen ist es wichtig geworden zum Nach-weis des Sesamöl-Zusatzes zur Margarine (s. S. 519).

Aufbewahrung. Das Furfurol wird in Röhrchen in den Handel gebracht, welchemit Wasserstoff gefüllt und zugeschmolzen sind. Es empfiehlt sich, den Inhalt eines solchenRöhrchens sogleich zur Herstellung der 2procentigen alkoholischen Lösung zu verbrauchenoder, wenn dies nicht angängig ist, das Gläschen wieder zuzuschmelzen. Davon abgesehen,mnss es vot der Einwirkung des Lichtes (und der Luft) thunlichst bewahrt werden. Manwählt also ein braunes Glas und bringt dieses noch in einem Pappkasten unter. Eineleichte bräunliche Färbung macht übrigens das Furfurol zum Nachweis des Sesamöls nochnicht ungeeignet.

Furfuron (Lempke's ätherisches Heusamenextrakt) besteht nach Aufrecht auseinem Seife, Kampher, Salicylsäure, Essigäther und Ammoniak enthaltenden alkoholischenAuszug von PfBfferminzblättern,

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