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Daucus.
Asthinaraiicherpiilver von 0. Fischer. 250 Stechapfelblätter, 25 Schafgarbe miteiner Lösung von 50 Kalisalpeter getränkt.
Astiiniatnliietlen von Fe. Hkluing, bestehen aus Stechapfelblättern und einer Hüllevon Salpeterpapier.
Charta aiitasthmatica Ddrsthoff, Stramoniumräucherpapier (D.R.G.M. 850S2) istein aus nitrirter Cellulose in der Grösse 70: 170 mm hergestelltes, mit einem fest haftendenUeberzug gepulverter Stechapfelblätter (nach Art des bekannten Senfpapiers) versehenesPapier. Jedes Blatt enthält 2.0 Fol. Slramonii.
Cleaut's Astlnna-Powder. Foliorum Stramonii grosse pulv., Foliorum Belladonnaegrosse pulv. ää 15,0, Opü pulv. 2,0, Kalii nitrici 5,0.
Kaw-tnrc von Guillemain besteiit aus Stechapfelkraut, Salpeter und einem Stück-chen Feuerschwamm.
Krebspulver von A. Frischmüth ist (nach Tiioms) wahrscheinlich ein Gemisch ausStechapfelkraut mit Wurzel und kohlensaurem Kalk.
Kim rot] I'owder aus Paris besteht aus Kalisalpeter und Stechapfelblättern.
Zematone-Cigaretten von Escoüflaike, enthalten nur Salpeter und Stechapfelblätter.
II. Datura alba NeeS. (D. fastuosa L.) Heimisch in Ostindien; in Südeuropa»Aegypten, Südamerika nicht selten kultivirt. Arzneilich verwendet werden die Blätter,die Samen und die Wurzel. Die Blätter enthalten wie I. Oxalatdrusen, die WurzelOxalatsand wie bei I.
Die Samen sind grösser wie bei D. Stramonium, gelbbraun, flach, etwa ohrförmig.
Der Alkaloidgehalt ist folgender: Blätter 0,41 Proc, Blüthen 0,464 Proc.,Samen 0,541 Proc., Wurzel 0,315 Proc. Die Alkaloide sind mydriatisch wirkende, indem Samen wurde Hyoscyamin und wenig Atropin, in den Blüthen Hyoscin aufgefunden.Die Pflanze enthält auch das indifferente Stramonin.
Die Pflanze wird in Indien wie I. gebraucht, in China mit Aconitum zusammen alslokales Anästbeticum.
III. Datura meteloides D. C. und Datura quercifoüa H. B. K. in Mexico.
Die Blätter werden als Berauschungsmittel benutzt, ähnlich verwendet man andere Artenin Südamerika, Indien und Australien.
IV. Datura arborea L. In Brasilien. Zu schmerzstillenden Kataplasmen etc.Enthält in den Alkaloiden ä / 8 Hyoscyamin, '/, Atropin.
Daucus.
Gattung der Umbelliferae — Apioideae — Dauceae.
I. DauCUS Carota L. Heimisch in Europa, Nordafrika, bis nach Sibirien undIndien als Unkraut verbreitet, vielfach der Wurzeln wegen kultivirt. Stengel gefurcht,steifhaarig, Blätter doppelt oder dreifach gefiedert mit länglich-lanzcttlichen Zipfeln, Hülleund Hüllchen vielblättrig, die fruchttragende Dolde in der Mitte korbartig oder vogelnest-artig vertieft; die äusseren Blüthen der Dolde strahlend. Verwendung finden:
a) Die Frucht der wildwachsenden Pflanze. Fructus Dauci. Semen Dauci sil-vestris.
Beschreibung. Die Frucht ist oval, vom Rücken her staTk zusammengedrücktAuf den stark entwickelten Nebenrippon eine einfache Reihe gebogener Stacheln, auf denHauptrippen kurzo Haarzotten. Die beiden seitlich stehenden Nebenrippen jeder Theil-frucht besonders stark entwickelt, so dass die eigentlich seitlich stehenden Hauptrippengegen die Fitgenfläche verschoben werden, die dadurch auffallend breit erscheint. Unterjeder Nebenrippe ein Sekretgang, auf der Fugenfläche je 2 (Fig. 238).
Bestandtheile. 0,8—1,6 Proc. ätherisches Oel. Es ist farblos bis gelb, speo.Gew. 0,870—0,923. Dreht links (100 mm-Rohr) —13 bis —37°. Von Bestandtheilen des-selben ist ein Terpen C 10 H 16 , wahrscheinlich Pinen, isolirt.
Verwendung: als Diureticum.
2) Die Wurzel. Radix Dauci. Racine de carotte (Gall.).