Datura.
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Ceratuni ad barbam (Vom.).Bartwichse.Rp. Resinae Dammar 70,0
Terebinthinae laricinae 50,0Cerae flavae
Adipis suilli ää 125,0.
In Schachteln auszugiessen.
Emplastrum adhaesirum Kraft.
Rp. Resinae Datninar 80,0Olei Olivarum prov. 20,0.Man schmilzt bei gelinder Wärme.
Eniplastrnm adhaesivum Petropolitanum.
Petersburger Heftpflaster.
Rp. Resinae Dammar 60,0
Cerae flavae 10,0
Olei Olivarum 15,0
Terebinthinae laricinae 5,0.
Man schmilzt bei gelinder Wärme und seiht durch.
Emplastrum Dammarae Diet.Dammarpflaster.Rp. 1. Resinae Dammar 12,5
2. Cerae flavae 15,0
8. Emplastri Lithargyri 65,0
4. Olei Terebinthinae 7,5.
Man schmilzt 1 über freiem Feuer, fügt 2 hinzu,
bringt ins Dampfbad, setzt 3 und während des
Erkaltens 4 hinzu.
Emplastrum Dammarae compositum
Schwimmer.
Rp. Emplastri Dammar 50,0
Unguenti Fluinbi 26,0
Acidi salicylici 16,0
Kreosoti 8,0.
Man schmilzt und giesst in Papierkapseln aus.
Negativ-Lack.
Rp. Resinae Dammar 100,0Mastiches 15,0
Benziui 885,0.
Vernix Dammarae composita.
Rp. Resinae Dammar 100,0Resinae Copal 20,0.
Man pulvert, trocknet in der Wärme vollständig,löst in Olei Terebinthinae 250,0 üud fügt vonletzterem q. s. zur Sirupdicke zu.
Diphthrricidum, Kaupastillen als Vorbeugungsmittel gegen Diphtherie, bestehenaus Dammarharz, Guttapercha, Thymol, Natriumbenzoat und Saccharin (Thoms).
Mattolein für Photographen; 40 Dammar, 20 Kopaivabalsam, 5 Elemi, 85 Ter-pentinöl.
Datura»
Gattung der Solanaceae — Datureae.
I. Datura Stramonium L. Gegenwärtig durch ganz Europa, Asien, Afrika undNordamerika verbreitet, ursprünglich vielleicht am Schwarzen und Kaspischen Meer Heimisch.Für den arzneilichen Gebrauch wird die Pflanze hier und dort kultivirt. Verwendung finden:
a. die Blätter: f Folia Stranionii (Germ., Helv., Austr.). Stramonii Folia (Brit.U-St.). Folia s. Herba Daturae. Herba Metellae. — Stechapfelblätter. — Feuilles destramoine ou de Ponune-epinense (Gall.). — Stramonium leaves. Thorn apple leaves.
Beschreibung. Der bis 10 cm lange - ,-„..
Blattstiel trägt die bis 20 cm lange, bis 10 cmbreite Blattspreite. Diese ist im Umriss spitzeiförmig, stark buchtig gezähnt, die grossenbuchtigen Zähne noch einmal mit einigen Zäh-nen. Der Grund der Blattspreite ist keilförmigoder fast herzförmig. Die Sekundärnervengehen unter einem Winkel von 35—40° vomMittelnerven ab, theilen sich im äusserenDrittel der Blatthälfte gabelig, der eine Astverläuft dann in einen Blattzahn, der andereanastomosirt mit einem Tertiärnerven desnächst oberen Sekundärnerven.
Spaltöffnungen beiderseits, auf der Un-terseite zahlreicher. Beide Epidermen tragen,besonders auf den Nerven, dreizellige, derb-wandige, warzige Gliederhaare, die oft an derSpitze umgebogen, bis 270 im lang und an derBasis 40-50,u dick sind, daneben kurzge- Fig. 236. (Nach Vogl.)
„i.- ii t> ■• v. ~..„ T«;f .,,»;„ „ n ii;,v„„, ir„„f Blatt von Datura Stramonium von der Unterseite.
stielte Drusenhaare mit wenig-zeitigem Kopf. s Schwamffiparenchym . h Haar, fv Geiäss. k Kry-Zahlreiche Zellen des Mesophylls enthalten staiidruse. «t Spaltöffnung.