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1 (1920)
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525
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Caoao.

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genen Platinschale zur Trockne verdampft, gewogen, eingeäschert und wieder gewogen.Gesammtrückstand minus Asche ist Theobromin -f- Coffein.

Zur Bestimmung des Coffeins behandelt man eine zweite Probe in derselben "Weise,wägt, äschert aber den gewogenen Rückstand des Chloroformauszuges nicht ein, sondernextrahirt ihn mit Benzol, worin sich Coffein löst, während Theobromin so gut wie un-löslich ist.

d) Zucker (nach Koentg). Die Kakaomasse oder Chokolade wird am besten erstim Soxhlet mit Aether extrahirt, dann ein neues Kölbchen Torgelegt und der Zucker mitAlkohol ausgezogen. In der alkoholischen Lösung wird dann der Zucker bestimmt,indem man die Lösung mit Bleiessig, bezw. Thonerdehydrat oder Alaun klärt und dannpolarisirt (cf. Saccharum). Oder man verdampft den Alkohol, stellt das Gewicht des Rück-standes fest, löst in Wasser, filtrirt und verdünnt so, dass man keinen höheren Gehalt als1 Proc. annehmen kann: ein aliquoter Theil wird durch halbständiges Erwärmen mit Salz-säure im kochenden Wasserbade invertirt, mittitrirter Natronlauge genau neutralisirt und mitFEHLiNo'scher Lösung der Zuckergehalt bestimmt(cf. Saccharum).

e) Stärke und Mehlzusatz (nach Koe-nig). 5 g der Substanz werden im Soxhlet erstmit Aether und dann mit Alkohol extrahirt, dannbringt man den fett- und zuckerfreien Rückstandnach dem Trocknen in eine starkwandige Glas-büchse oder einen bedeckten Zinnbecher von150200 ccm, mit 100 ccm Wasser gemengt ineinen Soxhlet'schen Dampftopf (Fig. 127)und erhitzt34 Stunden bei 3 Atm. Druck. In Ermangelungeines Dampftopfes kann man auch ein Rkischauer-LiNTNER'sches Druckfiäschchen benutzen, das man8 Stunden auf 108119° C. im Glycerinbade er-hitzt. Der Inhalt des Fläschchens oder Becherswird noch heiss durch einen mit Asbest gefüll-ten Trichter filtrirt und mit siedendem Wasserausgewaschen. Der Rückstand darf mit Jod keineBlaufärbung mehr geben. Das Filtrat wird auf200 ccm ergänzt und mit 200 cm Salzsäure (spec.Gew. 1,125) drei Stunden am Rückflusskühler imkochenden Wassorbade erhitzt. Dann wirdrasch abgekühlt und mit Natronlauge bis zur nurnoch schwach sauren Reaktion neutralisirt undauf 500 ccm aufgefüllt. Die in der Lösung be-findliche Dextrose wird mit FEHLiNo'scher Lö-sung nach Allihn (cf. Saccharum) bestimmt. Diegefundene Menge Kupfer x 0,9 ergiebt dieStärkemenge.

f) Der Nachweis von Kakaoschalenkann durch die Bestimmung der Rohfaser unter-stützt werden, da die entschälten Samen davon3,5 Proc, die Schalen 1516 Proc. enthalten.Die Entscheidung kann aber nur der mikrosko-pische Nachweis bringen.

Die Kakaoschalen. Kakaotheo. Testae Cacao. Cortex Cacao tostus

machen 12,320,1 Proc. (Mittel 15 Proc.) der Samen aus und bilden ein schwer verwert-bares Nebenprodukt, das aber, da es auch Theobromin enthält, als Genussmittel nicht ganzwerthlos ist. Bestandtheile cf. S. 523.

Tenvendung. Die Verwendung bietet Schwierigkeiten. Hier und da benutztman sie als billigen Kaffee- oder Theeersatz, wozu sie sich ihres Theobromingehaltes wegensehr wohl eignen, oder überzieht sie als Naschmittel mit Zucker. Anderwärts verwendetman sie als Futtermittel, als Düngemittel oder macht Briquettes daraus.

Pasta Cacao (Ergänzb.). Massa Cacao. Pasta cacaotina. Kakaomasse. Choko-ladenmasse. Pate de Cacao. Cacao-paste. Die aus den Samen gewonnene Masse (cf.S. 522) kommt gewöhnlich in dicken Tafeln in den Handel, ist ein beliebtes, stärkendesGenuss- und Nahrungsmittel und eignet sich vorzüglich zur Herstellung medicinischerZeltchen, Pastillen und Chokoladeu. Zu diesem Zwecke erweicht man sie im Wasserbade,

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Fig. 127,Soxhlet'scher Dampltopf.