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1 (1920)
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Butylchloralum hydratum.

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B. betulinum 2,0 Proc). Ausserdem enthalten sie Harz, Schleim, Salicylsäure und zu4 Proc. einen als Diosmin bezeichneten, wenig bekannten Körper.

Verwechselung. An Stelle der ersten Droge sind die viel kleineren Blätter deaBarosma ericifolium vorgekommen.

Anwendung. Man verwendet sie als diuretisches und stimulirendes Mittel, meistin Form des Infusum. Sie sind in Europa seit 1821 bekannt, werden aber wenig gebraucht,obscbon sie nach neueren Nachrichten die Polia Uvae Ursi an Wirksamkeit übertreffensollen. Die beste Form der Anwendung dürfte die der Tinktur oder des Fluid-extraktes sein.

Aufbewahiwng. Die geschnittenen Blätter bewahrt man in gut verschlossenenGefässen aus Blech, das Pulver in gelben Hafengläsern auf.

Extractum Buchu fluidum. U-St. Fluid Extract of Buchu. Aus gepulver-ten Buccoblättern (Nr. 60) 1000 g werden mittelst Alkohol (91 proc.) im Vordrängungsver-fahren 1000 cem Fluidextrakt hergestellt.

Infusum Buchu. Brit. Infusion of Buchu. Wie Inf. üvao Ursi Brit. (S. 363)zu bereiten. Gabe 3060 g.

Tinctura Buchu. Tincture of Buchu (Brit.). Teinture ou Alcoole deBuchu. Aus Buccoblätterpulver (Nr. 20) 200 g und Alkohol (60 proc.) werden im Ver-drängungswege 1000 cem Tinktur bereitet. Gabe 2 3,5 g. Gall. Aus Buccoblättern1 Th., Alkohol (80 proc.) 5 Th. durch lOtägiges Ausziehen zu bereiten.

Tinum Bucco (Gall.), wie Vinum Colombo zu bereiten.

Ptisana de follo Buchu.

Tisane de Buchu (Gall.).

Kp. Folior. Bucco 10,0

Aq. dest. ebull. 1000,0.

Nach einer halben Stunde abzupressen.

Rhenmatismusmittel von Felix Meyek ist ein Gemisch von Buccoblättern, Linden-blüthen, Hollunderblüthen, Wollblumen, Bärentraubenblättern, Sennesblättern, Bittersüss-stengeln, Faulbaumrinde, Fenchel, Hauhechel, Süssholz, Sarsaparille, Eibischwurzel undLiebstöckel.

Vet. Pulvis dluiotlcns Harvky.

(Apoth. Zeitung.)

Ep. Fol. Bucco 45,0

Kesinae Pini

Kala nitvic. ää 90,0

M. f. pulv. Div. in p. aeq. XII.

Morgens und Abends ein Pulver im Futter.

Oleum foliorum BUCCU. Bukkublätteröl. Essence de Eeuilles de Bucco.

Oil of Buchu leaves.

Sowohl die langen wie die runden Bukkublätter gehen bei der Destillation mitWasserdampf ätherisches Oel. Die Blätter von Barosma serratifolium enthalten 0,81,0 Proc.Oel. Dieses ist arm an Diosphenol und deshalb bei gewöhnlicher Temperatur flüssig. Spec.Gew. 0 9440 962. Die Blätter von Barosma betulinum sind ölreicher und geben beimDestilliren 1 32 Proc. Oel. Es ist bei mittlerer Temperatur mit Krystallen von Dios-phenol durchsetzt. Spec. Gew. ca. 0,94 bei 27° C. Bukkublätteröl ist eine dunkle Flüssig-keit von starkem minz- und kampherartigen Geruch und bitterem, kühlendem Geschmack.Diosphenol C 10 H 16 O a schmilzt in reinem Zustande bei 82° C. und siedet nicht unzersetztbei 232° C. Ein zweiter Bestandtheil des Bukkublätteröls ist wahrscheinlich identisch mit

Linksmenthon.

Das in den Blättern von Empleurum serrulatum zu 0,6 Proc. enthaltene ätherischeOel hat das spec. Gew. 0,946 und siedet zwischen 200 und 235° C. Es erinnert im Geruchan Raute und giebt beim Schütteln mit Natriumbisulfit eine feste Verbindung.

Butylchloralum hydratum.

+ Butylchloralhydrat (Ergänzb.). Culonilhydratnin Butyli. Trichlorbutyl-aldehydhydrat. Crotonchloralhydrat. Hydras Crotonchloralis. CiH,,Cl a O -j- HgO.Mol. Gew. = 193,5.