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1 (1920)
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497
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Bismuti salia varia.

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Bismuti salia varia.

!. Bismiltum benzo'l'CUm. Wismutbenzoat. Benzogsaures Wismut. Beu-zoato basitiue de Bismuth (Gall). BisniutM Benzoas. CII 6 C0 2 . BiO (2). Mol. Gew.

= 345 ({)

Darstellung. Man fällt aus 48,4 Th. krystall. Wismutnitrat, wie auf S. 494 an-gegeben ist, das Wisniutkydroxyd, wäscht es gut aus, spült es ohne Verlust in eine Por-cellanschale, giebt Wasser bis zum Gesamintgewicht von 450 Th. sowie 13 Th. Benzog-säure (e Toluolo) hinzu uud erhitzt unter Umrühren etwa '/a Stunde auf dem Wasserbade.Man sammelt - alsdann den Niederschlag, wäscht ihn 23 mal mit kleinen Mengen lau-warmen Wassers aus, saugt ab und trocknet bei ca 80* C.

Eigenschaften. Weisses, amorphes Pulver, ohne Geruch oder Geschmack, inkaltem Wasser so gut wie unlöslich. Unter Abscheidung von Benzoesäure löslich in Salz-säure, Salpetersäure und verdünnter Schwefelsäure. Durch Befeuchten mit Ferrichloridfärbt es sich lederbraun infolge Bildung von Ferribenzoat. Es hinterlässt beim Glühen(s. S. 495) 6570 Proc. Wismutoxyd. Die oben angegebene Formel verlangt 67,25 Proc.Bi 2 0 8 .

Anwendung. Unter den gleichen Indikationen und in den nämlichen Gaben wieWismutsalicylat. Es soll angeblich besser vertragen werden wie dieses s. S. 495.

II. Bismiltum OXychloratum. WisniutoxycMorid. Basisch Wismutchlorid.BiOCl. Mol. Gew. = 259,5. Wird erhalten 1) durch Eintröpfeln einer Wismutnitrat-lösung in eine verdünnte Natriumchloridlösung und heisst alsdann Blano d'Espagne oderSchminkweiss. 2) Durch Eintröpfeln einer Wismutnitratlösung in stark verdünnte Salz-säure und heisst alsdann Blanc de perle oder Periweiss.

Die erhaltenen Niederschläge werden gewaschen und unter Abschluss des Sonnen-lichtes bei massiger Temperatur getrocknet. Sie dienen als Schminke. Verfälschungen:Bleiweiss wird nachgewiesen dadurch, dass man mit Kalilauge extrabirt und das Filtratmit Schwefelwasserstoff behandelt. Bei Gegenwart von Talkstein ist es in Salpetersäureuicht völlig löslich. Vor Schwefelwasserstoff geschützt aufzubewahren.

Bismiltum chloratum. Wismutchlorid. Wismut-Butter. Butyrum Bis-muti, BiCl 3 , wird durch Einwirkung von Chlor auf metallisches Wismut erbalten.

In Alkohol lösliche, weisse, butterähnliche Masse. Schmelzp. 227° 0., Siedep. 450° 0.

III. Bismiltum lacticum. Wismutlactat. Milchsaures Wismut. Bereitet mandurch Mischung von frisch gefälltem feuchtem Wismuthydrat, welches (laut vorher-gehender Anweisung) aus 12,2 Wismutsubnitrat dargestellt ist, mit 11,0 der officinellenMilchsäure, und Eintrocknen der Mischung im Wasserbade.

Es ist ein in Wasser schwer lösliches weisses Pulver, welches in Gaben wie dasWismutsubnitrat in Anwendung gekommen ist.

IV. Bismiltum peptonatum. Wisniutpeptonat. Peptouwismut.Darstellung. Die Darstellung dieses Salzes unterscheidet sich von der des Wis-

mutalbuminates (s. S. 486) nur dadurch, dass Pepton spiss. an Stelle von Eiweiss tritt.20 Th. Bismutum citricum ammouiacatum werden in Wasser zu einer konc. Lösung gelöst,mit einer filtrirten wässrigen Lösung von 80 Th. Pepton sicc. versetzt und genau wie dasWismut-Albuminat weiter behandelt.

Eigenschaften. Graubraunes, schwach sauer reagirendes Pulver, aus einem Ge-misch eines wasserlöslichen Wismutdoppelsalzes mit Pepton bestehend. Es ist leicht löslichin Wasser, unlöslich in starkem Weingeist. Das Handelspräparat enthält 78 Proc.Wismut.

Anwendung. Das Präparat wirkt gleich dem Bismutum albuminatum als ein mildesDarmadstringens und wM bei Dyspepsien und Gasteralgien empfohlen.

V. Bismutum phosphoricum Solubile (Raspe). Die Darstellung ist durchD. R. P. 78324 geschützt und geschieht durch Zusammenschmelzen von Wismutoxyd,

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Handb. d. pharm. Praxii. 1.

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