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Bismutum subsalicylicum.
Gehalt an Bi 2 0„ beträgt 56,66 Proc). 5) Der sub 4 erhaltene Glührückstand ist in derbei Bismutum subnitricum (S. 490) angegebenen Weise auf metallische Verunreinigungenzu prüfen.
Aufbewahrung. Es ist hierüber nichts Besonderes zu erwähnen.
Anwendung. Wirkt zwar nicht erheblich antibakteriell, dagegen sekretions-beschränkend und austrocknend. Man wendet es in Substanz als Pulver auf aseptischenWunden im Trockenverbande an. Innerlich ist es zu 0,25—0,5 g gegen die Diarrhöender Phthisiker und der Typhuskranken gegeben worden.
Dermatolgaze. 5, 10 und 20 Proc. Wird in der Kegel so bereitet, dass manauf eine abgewogene Menge Gaze die entsprechende Menge Wismutsubgallat durch Auf-streuen vertheilt. Die Bestimmung erfolgt in hinreichend genauer Weise wie folgt: Manklopft über einem glatten Papierbogen die Hauptmenge des Wismutgallats ab, wägt dieseund bestimmt alsdann in einem aliquoten Durchschnittsmuster der hinterbleibenden Gazeden Verbrennungsrückstand, welchen man als Bi 2 O a in Rechnung stellt und auf Wismut-gallat umrechnet. Genauer wird die Bestimmung, wenn man einen aliquoten Theil derabgeklopften Gaze nach Kjeldahl zerstört und das Wismut alsdann als Wismutsulfid oderWismutoxyd bestimmt.
Pulvis insperorins liisranti xnbgnlllcl(München. Vorschr.),Bismutum subgallicum mixtum. Wis-muts ubgallatstreupulver. Dermatol-Strenpulver. (Meister, Lucius A Buüning.)Rp. Biamuti subgallici 20,0Talci veneti 70,0
Amyli Tritici 10,0.
Pulvis Inspcrorins cum Dermatolo
(Kamburg. Vorschr.).Ep. Dermatoli 10,0
Talci veneti »,0
Amyli Oryzae 50,0.
Bismuto-Magnesium gallicum. Wismut-MagneBiumgallat. C,ILMgBi0 5 wird
als gelber, bei Zutritt von Luft und Licht sich grün färbender kristallinischer Nieder-schlag erhalten, wenn eine mit Magnesiumkarbonat gesättigte Gallussäurelösung durch eineLösung von Wismutacetat gefallt wird.
f Pyroform. Wird dem Airol analog durch Behandeln von Wismutoxyjodid imfrisch gefällten Zustande mit oxydirtem Pyrogallol (nach Uioja) dargestellt. Es wird anStelle des Pyrogallols in der Dermatologie angewendet und soll weniger giftig seinals dieses.
Bismalum. Methylendigallussaures Wismut. D.R.P. 87099. Wird durch Dige-riren von 4 Mol. Methylendigallussäure mit 3 Mol. Wismuthydroxyd erhalten. Graublaues,sehr voluminöses Pulver, in Alkalien mit gelbrother Farbe löslich, durch Säuren darauswieder abseheidbar. Als Adstringens bei Diarrhöen zu 0,1—0,3 g, bei tuberkulöser Darm-entzündung.
Bismutum subsalicylicum.
Bismutuin subsalicylicum (Germ.). Bismutum salicylicum (Helv.). Salicylatebasique de bismuth (Gall.). Bismuthi Salicylas (Brit.). Wisnmtsubsalicylat. Salicyl-
saures Wismut. C e H 4 (OH)C0 2 BiO. Mol. Gew. = 361.
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Von den verschiedenen Wismutsalicylaten wird das der obigen Formel entsprechendetherapeutisch verwendet. Man kann es durch Fällung einer Wismutnitratlösung mit einerNatriumsalicylatlösung erhalten; zuverlässiger aber stellt man es in folgender Weise dar:
Darstellung. Man löst 484 Th. kryst. Wismutnitrat (Bi(N0 3 ) 3 + 5H 2 0) unterZusatz der gerade ausreichenden Menge Salpetersäure in 5—6000 Th. Wasser, fällt ausdieser Lösung durch Eintragen in verdünntes Ammoniak (oder Kalilauge, oder Natronlauge)das gesammte Wismut als Wismuthydroxyd und lässt einige Zeit absetzen. Dann hebertman die Flüssigkeit klar ab und wäscht das Wismuthydroxyd mit Wasser so lange aus,bis das Wasckwasser keine Reaktion auf Salpetersäure mehr giobt. — Hierauf spült mandas Wismuthydroxyd in einer Porcellanschale, rührt es mit warmem destillirtem Wasserzum dünnen Brei an, giebt 138 Th. Salicylsäure hinzu und erwärmt auf dem Wasserbade