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Equisetum. Eriodictyon.

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In der Rinde stark -verdickte, lange unverholzte Fasern und eigenthümlich gestaltete Idio-blasten. Das Holz mit echten Gefässen.

III. Andere Arten: Ephedra Ariana Tel. In Brasilien. Namen: Fragaria docampo, Morango do campo. Die Früchte verwendet man gegen Fieber. E. trifurcataTorr, an der Südküste der Vereinigten Staaten. Namen: Camitillo. Mittel gegen Go-norrhoe. E. antisyphilitia C. A. Mey. In den westlichen Vereinigten Staaten. Namen:Brigam weed, Mormon tea, Mountain rush. Mittel gegen Gonorrhoe und Syphilis.Ephedra fragiliS Desf. Im östlichen Mittelmeergebiet. Mittel gegen Hämorrhoiden.

Equisetum.

Einzige Gattung der Equisetaceae.

Die oberirdischen Theile von Equisetum hiemale L. und Equisetum arvense L.

fanden früher als diuretische Mittel Verwendung, sind aber völlig in die anscheinendwohlverdiente Vergessenheit gerathen. Equisetum hiemale L. wird in den VereinigtenStaaten als Adjuvans der Digitalis verwendet. Neuerdings haben sie Aufnahme gefundenin den Arzneischatz Pfarrer Kneipps.

Wassersuchtthee, Pfarrer Kneipp's. Herba Equiseti 40,0, Fruct. Cynosbati 20,0,Fol. Rosmarini, Rad. Sambuci, Lign. Sassafras ää 10,0, Fol. Rutae, Fol. Trifolii fibr., Fol.Uvae Ursi, Viscum album, Lign. Santali, Fruct. Juniperi ää 5,0.

Equisetum ramOSUm verwendet man in der Mandschurei bei Augenentzündungenund als Adstringens.

Einige Arten enthalten Aconitsäure C 0 H 6 0 6 , daher früher als Equisetsäurebezeichnet. Equisetum hiemale L. enthält 1,4 Proc. fettes Oel und 5,3 Proc. einesWeichharzes.

Die Verwendung der kieselsäurereichen Pflanzen zum Scheuern von Metallgeschirr(daher Zinnkraut) und zum Glätten oder Schachteln des Holzes (daher Schachtel-halm) ist bekannt.

Eriodictyon.

Gattung der Hydrophyllaceae-Nameae.

Eriodictyon glutinOSUm Benth. Heimisch in Kalifornien. Yerba santa. Saintherb. Monntain-peacü. Unter demselben Namen werden auch die Blätter von E. tomen-

tosum Benth. und E. angustifolium Nutt. verwendet.

Beschreibung. Die Blätter der erstgenannten Art sind lanzettförmig, bis 10 cmlang, 11,5 cm breit, am Rande geschweift-gezähnt, kurzgestielt, lederig. Oberseits sindsie grün, unterseits silberweiss, beim Zerreiben riechen sie aromatisch, sie schmeckenschwach adstringirend und schleimig.

Der Querschnitt lässt beiderseits die Epidermis mit dicker, gefalteter Cuticula er-kennen. Spaltöffnungen nur auf der Unterseite. Unter der Oberseite eine Reihe langer,gefächerter Palissaden, die Oxalatkrystalle enthalten sollen (von uns nicht gefunden).Schwammparenchym schmal. Auf beiden Seiten Drüsenhaare vom Bau der Labiatendrüsen.Die Nerven ragen auf der Unterseite sehr stark hervor, die dadurch entstehendenZellen"sind dicht mit dickwandigen, geschlängelten Haaren erfüllt. Die Blätter sind von aus-getrocknetem Harz und Oel klebrig, die in der Droge befindlichen Stengeltheile sinddirekt mit einer Harzschicht überzogen.

Bestandtheile. Eine cigenthümliche Säure: Eriodictyonsäure zu 2,4 Proc,Ericolin, ein in Wasser löslicher Bitterstoff, zwei Harze, von denen das eine in